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21.09.2010 05:06 Alter: 9 Monat(e)
Kategorien: Portrait

Das Lächeln der Pferde. Pferdetrainerin und Künstlerin Lene Husch gastiert mit dem "Pferdepalast" in Koblenz


"Zaubervogel" Lene Husch und Alaska.

© www.katja-muench.de

Lene Husch und Sarouc auf dem Poster des Pferdepalasts.

© www.gabriele-metz.de

Sarouc und Cabanero nehmen eine Auszeit im Paddock.

© Dörthe Krohn

Ein Trio mit tierisch viel Spaß.

© Dörthe Krohn

Nach der erfolgreichen "Zauberwald"-Produktion feiert der Pferdepalast am 23. September mit seinem neuen Pferde-Musical "Sudakan" in Koblenz-Bubenheim Premiere. Im "Grand Chapiteau", einem Zelt mit sechs Masten, 1.400 Sitzplätzen und rechteckiger Manege, proben augenblicklich 120 Akteure, darunter 30 Artistinnen und Artisten, 20 Reiterinnen und Reiter sowie 70 weitere MitarbeiterInnen (Kostümdesignerin, Techniker, Requisiteure, der Zeltmeister etc.) zusammen mit Regisseur Joachim Lang die etwa zwei Stunden dauernde Show ein. 50 Pferde gehören zu den Hauptdarstellern in "Sudakan" - einem Land voll von Lachen. 

Unter den KünstlerInnen ist Lene Husch mit "Stelzen und Flügeln". Sie, ihr 14-jähriger ägyptischer Vollblut-Araber namens Sarouc und  der 4-jährige Newcomer Cabanero aus der Extremadura, ein reiner PRE (Pura Rassa Espanola), haben Anfang September in Koblenz ihre Quartiere bezogen. Lene Husch hat sich vom Schloss bis zum Planwagen, mit dem sie vor einigen Jahren mit einer Schauspielkollegin durch Frankreich getourt war und Straßentheater spielte, bereits in diversen außergewöhnlichen Wohnräumen eingerichtet; ein Wohnwagen war bisher noch nicht dabei. Unter den dicht an dicht gestellten Wohnwagen für die Mitwirkenden beim Pferdepalast erkennt man ihren an den dekorativen Kürbissen und Zucchini, mediterranen Kräutern, einer Palme und dem Garten-Holztisch mit dazu passenden Stühlen vor dem kleinen persönlichen Wohnreich. Ein Rückzugsraum ist Lene Husch wichtig, denn mindestens bis Januar 2011 ist der Pferdepalast vorübergehend ihr hauptsächliches Zuhause. Nach Koblenz, hier kann man die Show bis 10. Oktober anschauen, wird der Pferdepalast in Aachen, Düren, Düsseldorf, Recklinghausen und Dortmund gastieren. 

Ihre beiden Pferde haben jeweils eine Box nebeneinander im Stallzelt. Sie sind es gewohnt, sich zu sehen, aber Lene Husch hat Verständnis dafür, dass das hier nicht geht. Das Zelt steht voller Hengste und unter einigen würde es sicherlich Zankereien geben, wenn sich die prächtigen Friesen, hübschen Pintos, eleganten Araber, Ponys und anderen tierischen Helden der Show ständig beäugen könnten. Damit ihre Pferde nicht immer nur auf Zeltwände gucken, sei es beim Proben im Chapiteau oder beim Ruhen im Stallzelt, baut Lene Husch im umliegenden Grün Paddocks und am Abend geht sie mit ihren beiden Pferden spazieren, reitet sie im schnellen Galopp über die Wiesen, den noch nicht ausgewachsenen Cabanero als Handpferd mit dabei, oder sie spielen und entspannen unter Apfelbäumen. 

Auch andere Pferdebesitzerinnen und -besitzer des Pferdepalasts verschaffen ihren Tieren auf diese Weise einen Horizont. Die Versorgung der Pferde sei Dank Stallmanagerin Janine und ihren Helferinnen und Helfern wirklich sehr gut. Sie achte darauf, dass alle bekämen, was sie brauchten. Es wird mehrmals täglich gemistet, die MitarbeiterInnen sind angehalten, sehr freundlich mit den Tieren umzugehen, sie bekommen oft Heu in guter Qualität, der Stall wird regelmäßig durchgelüftet, damit keine Feuchtigkeit einzieht und auch nachts sind die Tiere unter Beobachtung. Das Stallteam ist für die Fütterung der Tiere zuständig, aber Lene Husch füttert ihre Schützlinge selber; diese Vertrautheit mögen alle drei.   

Ihr drittes Pferd, der bereits 34-jährige Connemara-Wallach Alaska, genießt augenblicklich die hangfreien Weiden bei Kevelaer. Trotz seines stattlichen Alters ist er fit, war noch im Mai beim Pferdesport-Festival Equitana in Neuss mit in der Show und hat über den Sommer bei diversen Kinderveranstaltungen mitgewirkt. Die im Taunus aufgewachsene Pferdeexpertin Husch fährt an probenfreien Tagen samt Sarouc und Cabanero im Hänger zu ihrem längsten Weggefährten auf vier Hufen, um nach ihm zu schauen. 

Mit Alaska fing alles an 

Auf die Idee der Zaubervogel-Figur hat Pferd Alaska die studierte Kunst- und Theaterpädagogin gebracht. "Er konnte schon spanischen Schritt, ist frei auf mich zu galoppiert oder über den ganzen Reitplatz rückwärts auf mich zukommen." Lene Husch war bereits auf Stelzen unterwegs, machte Walk Acts oder wirkte in Theaterstücken mit. Als sie mit den Stelzen unter den Füßen mit Alaska spielte, hatte der sonst eher gemütliche Schimmel großen Spaß dabei. Husch nutzte ihre langjährige Schauspielerfahrung, z.B. bei den FaltenkünstlerInnen des Theater Rue Piétonne, und entwickelte die imposante Figur mit den großen Armschwingen, den "Zaubervogel", im Zusammenspiel mit einer Freiheitsdressur weiter. Es entstand die Geschichte "Abraxah" über die Begegnung eines riesigen weißen Vogels mit einem weißen Pferd. Lene Huschs Kostümidee hat Vera Kadava, eine Kostümbildnerin im Vogelsberg, umgesetzt. Die 1,20 Meter hohen Stelzen hat Husch für ihre Zwecke selbst entworfen und gebaut. Ihre Pferde können unter ihr hindurch laufen. Der Pferdepalast hat die Zaubervogel-Figur übernommen und in die Geschichte "Sudakan" integriert. Der Rohbau des fantasievollen Hutes stammt von Wera Köhler, einer echten Hutkünstlerin in Xanten. Verzieren wird Husch ihn gemeinsam mit Malgorzata Grabinska, "Gosia" genannt, die den Pferdepalast ausstattet.  

Ausbildung als Pferdetrainerin 

Um bei der Arbeit mit ihrem Pferd eine professionelle Grundlage zu haben, suchte sie sich Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Vorstellungen von freier Arbeit in der Ausbildung teilten. "Mein erster Lehrer war Alaska gewesen", sagt Lene Husch. Mit ihm war sie, nachdem sie klassischen englischen Reitunterricht genommen hatte, raus in die Natur gegangen. "Wir sind immer ein Team und viel unterwegs gewesen. Ich hab auf Wiesen trainiert und da schon oft die Zügel weggelassen, obwohl ich noch gar kein Vorbild dafür hatte." Dann vertraute sie Lehrerinnen und Lehrern wie Linda Tellington-Jones, später Pat Parelli und Alfonso Aguilar. Lene Husch wollte klassische Lektionen von nicht klassischen Trainern lernen. Sie reiste nach Mexiko und lernte und praktizierte einige Monate bei Aguilar.

Gleichgesinnte fand sie auch im dänischen Olympiareiter Morten Thompson und in Silke Vallentin, eine der zwei lizensierten Parelli-Trainerinnen in Deutschland. Mit ihr zusammen entwickelte sie das Pferde-Musical "Fuego – der Ruf des Feuers" mit 17 freien Pferden. "Mich hat auch das freie Reiten in der Versammlung interessiert und in Bezug darauf habe ich von Honza Blaha aus der Tschechei viel gewonnen." Versammlung bedeutet, dass das Pferd mit der Hinterhand stärker unter sich tritt, den Kopf etwas rannimmt und den Rücken wölbt. Durch diese sportliche Haltung kann es das Gewicht besser tragen. Das sei in etwa vergleichbar mit einem Sportler, der nicht latsche sondern elastisch laufe und dadurch seinen Gelenken weniger schade, erklärt die Pferdetrainerin. 

Horsemanship

Die Grundlagen des Trainings gehen auf das "Natural Horsemanship" zurück, das Parelli so nannte. Lene Husch beschreibt kurz, um was es geht: "Man beobachtet, wie die Pferde miteinander umgehen, greift das Verhalten bzw. ihre Zeichen auf und benutzt sie in der Kommunikation, so gut man sie als Mensch eben umsetzen kann. So erkennt man auch, welche Zeit günstig ist, um eine neue Lektion zu lehren, man insistiert nicht ständig, das können Pferde nämlich gar nicht gut leiden. Man weicht nicht aus, wenn ein Pferd auf eine/n zugeht, weil das Pferd eine/n respektieren muss, um nur Beispiele zu nennen. Das Pferd hat kein Vertrauen, wenn es keinen Respekt hat, denn es ist ein Folger, es folgt. Es vertraut dem, der intelligent handelt. Wenn das Pferd denkt, dass der Trainer oder die Trainerin der/die Richtige ist, ist das eine gute Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit."  

Während der differenzierten Bodenarbeit sind ihre wenigen Hilfsmittel: Zügel, Halfter, Trense und eine Gerte als verlängerter Arm, niemals als Bestrafungswerkzeug. Sarouc und Cabanero werden in ihrem Pferdeleben kein Gebiss im Maul haben. Lene Husch reitet zudem häufig ohne Sattel. Auch der junge Cabanero macht schon feine Lektionen: Kompliment (ein Fuß einknicken und sich verbeugen) und spanischen Schritt, wobei die Füße beim Vorwärtsgehen gestreckt werden. "Das lieben die Pferde meist, weil es ihnen entspricht." Weiterhin werden frei eingeübt: Traversalen (Gang über Kreuz), Piaffen (Trab auf der Stelle in unterschiedlichen Ausführungen) und das niedrige oder aufgerichtete Steigen (Levade und Pesade).  

Motivation ist der Schlüssel

"In der Freiheitsdressur läuft alles über die Motivationsschiene", so Husch. Gino Edwards, der in "Sudakan" die Freiheitsdressur mit sechs Hengsten zeigen werde, arbeite auch auf diese freundliche Art mit seinen Pferden, freut sie sich über ihren Kollegen. Er spielt somit authentisch den "Pferdeflüsterer" in der Geschichte. Man sieht es bei seinem Auftritt. Die Pferde sind nicht angespannt sondern wirken ausgeglichen, treiben zwischendurch mal ihren Schabernack oder streiten sich, finden aber immer wieder in ihre Reihen zurück. Dass sie ihren eigenen Kopf manchmal zeigen, wenn auch nicht durchsetzen können, unterstreicht ihre Anmut in dieser kleinen Freiheit von wenigen Metern Durchmesser.

"Es gibt Leute, die kommen anders zum Ziel, aber das sieht dann nicht gut aus und das will man eigentlich auch nicht sehen. Um frei arbeiten zu können, muss man sich so schlau machen, dass man weiß, wie einen die Pferde verstehen und was man nimmt. Am Anfang hat man noch ein Hilfsmittel, damit keine Missverständnisse entstehen, aber dann wird man immer weniger das Halfter und später auch den Strick nicht mehr brauchen sondern nur noch den Zeigestock. Das Pferd wird man am Ende gar nicht mehr berühren müssen", erklärt die Pferdetrainerin, die in Seminaren anderen Pferdefreundinnen und –freunden ihr Wissen weitervermittelt. Sollte es doch zu Missverständnissen kommen, kann man das Pferd mit dem Zeigestock berühren, um es an seine Aufgabe zu erinnern. "Immer habe ich versucht darauf zu achten, dass das Pferd dabei noch lächelt." Die Grenzen erkennen und anerkennen, wann das Pferd noch motiviert sei und wann es keine Lust mehr habe, dies sei die größte Herausforderung. Das Pferd teilt mit dem Menschen den Spaß an der Arbeit; solange die  Spielebene nicht verlassen und alles quasi als "Geschenk" verpackt werde, sei ein Pferd bereit, fast alles zu lernen.

Proben im Lande "Sudakan"

Treffender Weise spielt Lachen in der "Sadukan"-Geschichte eine wichtige Rolle. Das Land voller Lachen, positiver Energie, Fabelwesen und Zauberer wird von der intriganten Königstochter Lydia bedroht, die sich mit dem dunklen Magier Zordini verbündet, um Thronfolger Eldor, gespielt von Chris Kiliano, der eine atemberaubende Luftakrobatik an den Strapaten zeigt, und seine Geliebte zu verjagen. Im Elfenland finden Eldor und die seinen Rat und Hilfe.

Die traditionelle Reiterei hat nach wie vor einen großen Stellenwert. Für alle Pferde, aber insbesondere alle freien Nummern, beispielsweise das Pony, das wie tot da liegen kann, ist die Produktion "Sudakan" eine riesige Herausforderung. Christian Hein hat den gesamten Inhalt der "Sudakan"-Geschichte erschaffen, samt Dialogen, Musik und Videohintergründen. "Zwar reist man mit einem gut ausgebildeten Pferd an, aber besonders das, was auf der 6 Meter hohen und 16 Meter breiten Leinwand passiert, ist selbst für die Profi-Pferde sehr gewöhnungsbedürftig", so Husch. Die 3D-Animationen irritieren sie, sie sind für die Pferde zu wirklich, zu nah. Hinzu kommt der mitunter dicht belebte Backstage-Bereich, wo die Tiere auf ihren Einsatz warten. Da gibt es viele Reize, wird am Vorhang gezogen, werden Requisiten hin und her getragen und es muss dunkel sein. Der enge Backstage-Bereich ist voll durchstrukturiert. Es muss ganz klar sein, wo welches Pferd wartet, denn manche Tiere haben ihre Animositäten und wenn die falschen nebeneinander stehen, kann es zu Tumulten kommen. 

"Ich bereite das Pferd hinter dem Vorhang vor, damit es nicht einfach herumsteht und vor dem Auftritt abschaltet", erklärt Lene Husch ihre Arbeitsweise hinter den Kulissen. Es kann nicht wie ein Schauspieler seine Präsenz steuern. Das Pferd muss durchgängig aufmerksam bleiben. "Man darf es nicht alleine lassen sondern muss immer bei ihm bleiben. Dann kommt es in die Szene rein, es ist sehr laut für die empfindlichen Pferdeohren, Akrobatinnen und Akrobaten hangeln von oben herunter oder machen Flickflack auf das Pferd zu; es braucht viel einfühlsames Training mit allen Beteiligten, bis die Tiere verstehen, dass ihnen nichts passiert." Weil sich in den Probenphasen ständig alles fortentwickelt, sind die Pferde erleichtert, wenn sie wenigstens "ihre" Musik als Zeichen für ihren Auftritt wiedererkennen. Ob und wie sie dann mitmachen, hänge auch von der Pferdepersönlichkeit ab, so Husch. "Es gibt Pferde, die wollen ihr Regal sortiert haben, die froh sind, wenn sie in festgelegter Weise ihr Können abrufen können. Und es gibt Pferde, die das Regal, wenn es mal gut steht, gerne wieder umwerfen wollen. Sarouc ist eher dieser Typ. Zwar wertschätzt er die Wiederkennung und Wiederholung, doch findet er durchaus auch Gefallen daran, noch mal was anderes auszuprobieren. In dem Augenblick wird es spannend. Das kann schief gehen oder auch viel besser werden als vorher." Lene Husch bleibt mit ihrem Pferd darüber ständig im Gespräch, da sie ohne weitere Hilfsmittel kommuniziert. Da zwischen Manege und Publikumsraum nur ein niedriges Zäunchen steht, verbindet sie und Sarouc ein kaum sichtbares Sicherungsseil, mehr ein Faden, falls sich das Pferd mal erschreckt.

Pferd und Stelzenläuferin kommt zugute, dass sie im Regensburger Theater noch einmal Schusstraining ins Programm genommen hatten. Beim Showdown geht es richtig rund und knallt eine Peitsche. "Ich darf das innere Band nicht abreißen lassen", sagt sie. Das ist besonders schwer, wenn das Pferd so abgelenkt ist, zumal ja noch Zuschauerinnen und Zuschauer sowie der Applaus hinzukommen. "Ich muss immer sehen, dass er bei mir bleibt, er versteht meine Sprache. Wenn er mal routiniert ist, brauche ich das nicht mehr."

Und die Routine wird kommen und mit ihr eine große Show. Neben den bereits genannten sind mit dabei: Sonja Rasche, aus Frankreich Arnaud Gillette mit seiner Interpretation der Hohen Schule, Natalia Motolygina mit Akrobatik in einer großen Glaskugel, Viola Riva mit wunderschönen Friesen, die Feuerreiter Roland Heiß und Brahim Brinkhaus, The Great Simbabwe Boys, Tseng Hai und Bi Sun mit Akrobatik über Feuer, halsbrecherische Trickreiter-Nummern und das Kolomeetz Duo mit "Butterfly". Ein anspruchsvolles Programm. Sehr schade ist, da es sich um ein Musical mit zahlreichen Dialogen handelt, dass die schauspielerische Qualität mit den herausragenden sportlichen Darbietungen von Menschen und Pferden nicht immer Schritt hält. 

"Sudakan" in Koblenz: 23. September bis 10. Oktober 2010 um 19.30 Uhr, Am Bubenheimer Berg (B 9), ehemaliger real-Markt

Karten und Infos: www.pferdepalast.de

Die weiteren Spielorte und -termine:

14.10. bis 31.10.2010 Aachen: Bendplatz/Kühlwetterstraße

04.11. bis 08.11.2010 Düren: Annakirmesplatz

12.11. bis 28.11.2010 Düsseldorf: Staufenplatz/Grafenberg

02.12. bis 12.12.2010 Recklinghausen: Saatbruchgelände/Herner Straße

16.12.2010 bis 09.1.2011 Dortmund: Wittekindstr. 99/Rheinlanddamm

 

Lene Husch: www.abraxah.de

Text: Dörthe Krohn

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