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09.03.2012 20:53 Alter: 11 Monat(e)
Kategorien: Lebensstil

Apfeltermine: Apfelweinfilm, Apfelweinkunst, Apfelwein im Römer


© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Bernd Wittelsbach /Kontrast Fotodesign Gbr.

Am 13. März läuft die Werkstattschau des fast vollendeten erste Apfelweinfilms "Nature of Apple Wine" im Naxos-Kino. Der Film der drei Moskauer Filmstudenten von der weltweit ältesten und international renommierten Filmhochschule VGIK ist ein poetischer Kunstfilm. Er ist eine Hymne an die Schönheit der Natur und vermittelt auf subtile Weise, dass wir Menschen mit allem verbunden sind. Auf diese Weise appelliert er mit seinen zärtlichen Bildern an unser menschliches Gefühl, uns mehr der Natur zu zuwenden. Ein wichtiger Teil davon ist die Liebe.

Die im Film portraitierten Apfelwinzer - Sydriculteur Eric Bordelet/Normandie, Apfelwein-Sommelier Michael Stöckl, Holzschnitz-Künstler Hendoc und Apfelwinzer Andreas Schneider - schenken feines Stöffche aus und im Anschluss gibt es ein moderiertes Filmgespräch mit der Regisseurin, den Winzern und Künstlern.

NAXOS-Theater in der Waldschmidtstraße, gegenüber Mousonturm, 60598 Frankfurt, Einlass ab 18.30 Uhr, Filmbeginn 19. 30 Uhr, Eintritt: 9 Euro, ermäßigt  7 Euro. Anmeldung erforderlich unter Tel: 069/ 70794910 oder
w.lindner@naxos-kino.org

Am 16. März um 18 Uhr eröffnet die Ausstellung "Die Kunst im Apfel" im Frankfurter Westhafen Tower. Die Ausstellung ist eine Kooperation von „Apfelwein weltweit“ und der gastgebenden Rechtsanwaltsgesellschaft Beiten Burkhardt und bietet Künstlerinnen in der Konferenzetage im 20. Stock ein besonderes Forum. Einleitende Worte zu den Künstlerinnen und deren Werken spricht die Kunsthistorikerin Dr. Contessa Roberts.

Die Künstlerinnen:
Valeriya Chaldranyan, Fotografin und Regisseurin aus Russland, hat den Streuobstwiesen am Rande Frankfurts und der Welt des Apfelweins einen Film gewidmet: „Nature of Apple Wine”, den sie neben ihren Fotos anlässlich der Ausstellung vorstellen wird.
Nadja El-Hagge, freischaffende Malerin und Filmemacherin, lebt in Frankfurt am Main. „Jedes Bild ist nichts anderes als ein Frame, eins von 25 Filmbildern pro Sekunde, in dem sich eine ganze Geschichte kondensiert.” Jonglierende Frauen, Tanz und Bewegung unter Apfelbäumen in vier Jahreszeiten. Das Thema: „Die Kunst im – und um den – Apfel” setzt Geschichten frei, die in Bildern erzählt werden.
Barbara Hanneder, freischaffende Künstlerin und Gärtnerin, zeigt mit Buntstiften die Verwandlung von der Winterknospe bis zum reifen Apfel, außerdem sind winterliche Baumgestalten zu sehen. Kleine Feder- und Tuschezeichnungen zeigen die Auseinandersetzung mit dem Thema auf humorvolle Art.
Birgit Hübner, freie Künstlerin aus Frankfurt, interpretiert das Thema „Die Kunst im Apfel” als Zyklus in schwarz-weißer Form. Inspiriert durch das erste Gespräch mit dem Ideengeber der „Die Kunst im Apfel”, landet ihr Apfel im Glas.
Romana Menze-Kuhn, Malerin und bildende Künstlerin aus Eschborn, kombiniert in ihren Arbeiten für die Ausstellung „Die Kunst im Apfel” Collagetechnik mit Tusche, gestischer Malerei und reiner Farbmalerei. Ausgehend von im Apfelhain „Obsthof am Steinberg” aufgenommen Fotografien entwickelte sie eine Serie, die sich mit Farbe, Form, Gestik, Bewegung und unterschiedlicher
Wahrnehmung beschäftigt.
Susanna Sitterding, freischaffende Künstlerin aus Frankfurt, konzentriert sich in ihrer Malerei auf die verdichtete und reduzierte Darstellung archetypischer Formen, wobei die sparsame, aber kräftige Farbpalette den Fokus auf das Wesen dieser Objekte unterstützt und gleichermaßen Raum für
Imagination und Assoziationen öffnet.

16. März 2012, ab 18 Uhr, Westhafen Tower, Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt am Main

Die vierte Jahrgangspräsentation im Herzen von Frankfurt mit sechs Nationen, 40 Kelterer und 200 Apfelweinen findet am 18. März ab 12 Uhr für Fachbesucherinnen und -besucher und ab 14 Uhr für EndverbraucherInnen im Frankfurter Rathaus Römer statt. Die Messe bietet allen Keltereien sowie Apfelweinproduzenten die Gelegenheit, ihre Produkte vorzustellen. Mit “Apfelwein im Römer” brechen die Initiatoren Andreas Schneider und Michael Stöckl vor allem die Lanze für die neue, weltumspannende Apfelweinvielfalt und für Frankfurt als Apfelwein-Welthauptstadt. Keine
andere Metropole sei mit dem Apfelwein so verbunden wie Frankfurt. Dieses Alleinstellungsmerkmal lasse Frankfurt zu oft liegen oder nehme es nur halbherzig auf. In Anbetracht der vielen neuen Strömungen sei es an der Zeit, dass die Stadt sich das Image des Apfelweins auf die Fahne schreibe.
Frankfurt habe die Möglichkeit, hier tatsächlich eine führende Rolle zu spielen, denn parallel würden  derzeit Bestrebungen laufen, ein internationales Netzwerk der Apfelweinregionen aufzubauen. Diese Entwicklung dürfe an Frankfurt nicht vorbei gehen. Durch die vielen Initiativen in Frankfurt und
Hessen könne es gelingen, das Hauptquartier dieser weltweiten Bewegung zu werden. Doch dieses Zeitfenster werde für Frankfurt und die Region Rhein-Main nur kurz geöffnet sein.

Infos und Eintrittskarten unter: www.apfelwein-im-roemer.de

(pm/dk)


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