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18.08.2010 00:00 Alter: 12 Monat(e)
Kategorien: Lebensstil

Bio-Blitzlichter


Die Winzerfamilie Fuchs-Jakobus arbeitet nach biologisch-dynamischen Regeln.

Die Winzerfamilie Fuchs-Jakobus arbeitet nach biologisch-dynamischen Regeln, © www.weingut-fuchs-jacobus.de

Oktini mit acht Ecken und mindestens so vielen guten Eigenschaften.

Oktini mit acht Ecken und mindestens so vielen guten Eigenschaften, © www.hawos.de

An der Nahe liegt das größte biologisch-dynamische Steillagenweingut in Deutschland. Der Familienbetrieb Fuchs-Jakobus bewirtschaftet in Schweppenhausen 15ha  Rebfläche, die aufgrund ihrer besonders schwierig zu bearbeitenden Lage in den 70er Jahren brach lag und als altes Kulturland zu verkommen drohte. 1979 entschied die Winzerfamilie, die frei werdende Brachfläche anzukaufen und das Projekt „biologisch-dynamischer Weinbau“ in Angriff zu nehmen.

Die Weinberge mit ihrer besonderen Lage am Schweppenhäuser Steyerberg – eine Steillage mit 35-100% Gefälle – bieten nicht nur eine herrliche Kulturlandschaft, sondern durch ihren Schieferboden und die biologisch-dynamische Arbeitsweise, Weine von einer ausgezeichneten Qualität.

Biologisch-dynamische Arbeitsweise bedeutet die derzeit schonendste Anbaumethode. Zur Stärkung der Rebstöcke werden Hornmist, Hornkiesel und im Betrieb hergestellte Kompostpräparate verwendet. Die Weinberge und Rebgassen sind begrünt, überschüssige Triebe, Gras und die Kräuter unter den Rebstöcken werden mit der Sichel entfernt und im Herbst findet die Traubenlese per Hand statt. Seit 1992 praktiziert das Weingut die biologisch-dynamische Weinbergsbearbeitung, was die DEMETER-Anerkennung zur Folge hatte.

Im Keller wird der Wein sehr behutsam und mit viel Erfahrung bis zur Flaschenreife „begleitet“. Das klimatische Profil des Jahrgangs prägen die Hefen, die aus dem Weinberg kommen. Nur in Einzelfällen gibt es eine zusätzliche Hefeanreicherung. Die Winzer und Winzerinnen des Weinguts lassen dem Wein die Zeit, die er braucht, um im Keller seine Persönlichkeit zu entwickeln.

www.weingut-fuchs-jacobus.de

Landwirtschaft und soziales Engagement bei Hephata

Der hohe Bioland-Standard wird bei allen Betrieben des Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V. verfolgt und eingehalten. So auch in dem Metzgereibetrieb Alsfelder BioFleisch in Alsfeld. Die Biolandwirtschafts- und verarbeitungsbetriebe sind Arbeitsstätten für behinderte Menschen.

Die Metzgerei in Alsfeld ermöglicht als Teil einer diakonischen Einrichtung die Eingliederung in das Berufsleben. Der Integrationsbetrieb verbindet soziales mit ökologischem Engagement, denn neben dem Mittelpunkt Mensch steht die Verantwortung für hohe Lebensmittelqualität und artgerechte Tierhaltung an erster Stelle. Die Produktion des Alsfelder Biofleischs erfolgt nach strengen Regeln. Aufzucht und Verarbeitung sind nach den Bioland-Richtlinien geregelt und verzichten selbstverständlich auf jede Gentechnik. Die Qualität der Produkte braucht weder Geschmacksverstärker noch Nitritpökelsalz und die Metzgermeister verstehen ihre Arbeit als traditionelle Handwerkskunst. Sie produzieren ein vollständiges Sortiment an Biofleisch- und Wurstwaren vom Schwein, Rind und Lamm für den Bio-Einzelhandel.

Wer als Verbraucher, Landwirt, Verarbeiter oder Vermarkter von Bioprodukten einmal einen Blick in die Betriebe werfen will, ist eingeladen, sich die Besonderheiten, Vorzüge und Herausforderungen des Ökolandbaus und der Verarbeitung der Produkte anzuschauen. Das Angebot richtet sich mit Hof- und Feldführungen besonders an Gruppen wie Vereine oder Schulklassen, denen teilweise auch Seminarräume angeboten werden können.

www.alsfelder-biofleisch.de

Ein Klassiker unter den Küchengeräten – hawos-Kornmühlen

Ob Brot, Kuchen oder Frischkornmüsli, Getreidemühlen sind aus den Küchenregalen ernährungsbewusster Endverbraucher nicht mehr wegzudenken. Seit mehr als 30 Jahren spielt die Firma hawos Kornmühlen-GmbH mit im Spiel um die für den Privathaushalt geeigneten Mühlen, die mahlen, schroten oder quetschen können.

Der Mühlenbauer und Geschäftsführer des Unternehmens, Ralf Pigge, baut die Mühlen mit Überzeugung und Leidenschaft. Handelsübliches Weißmehl ist für ihn wie ein geriebener Apfel, der nach wenigen Tagen nicht mehr genießbar ist. Die lange Haltbarkeit der abgepackten Ware vermindert die Verträglichkeit, den Geschmack und nicht zuletzt die wertvollen Bestandteile für eine gesunde Ernährung. Sein Unternehmen bietet für jeden Einsatzbereich die passende Mühle, die immer wieder in unabhängigen Testverfahren zu den besten ihrer Art gewählt werden. Selbst die kleinste hawos-Mühle mahlt und mahlt mit kräftigem Motor, hochwertigen Materialien, präziser Verarbeitung und höchsten Sicherheitsstandards. Da macht es Spaß, auch im kleinen Haushalt Brot und Brötchen zu backen, Frischkornmüsli auf den Tisch zu stellen, Soßen anzurühren oder Getreidebreie nach eigenen Kreationen zu kochen – belohnt wird der kleine Mehraufwand schon mit dem Duft des frisch gemahlenen Korns.

Doch auch im ganz großen Rahmen bewährt sich die Handwerkskunst des Mühlenbauers. In einer indischen Gemeinde wird beispielsweise das Mehl für alle Gemeindemitglieder gemahlen.  Die Mühlen werden in einem Betrieb hergestellt, der Wert auf die Integration von behinderten MitarbeiterInnen legt.

Es bleibt noch die Frage nach dem passenden Modell, von denen eins ansprechender ist als das andere. Die angenehmen Materialien, Birke, Buche aber auch farbenfrohes Multiplex, wecken die Sinne und machen Lust auf tägliche Benutzung.

www.hawos.de

Text: Sonja Lehnert

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