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11.04.2016 21:16 Alter: 2 Monat(e)
Kategorien: Kultur

Pflanzen halten Auszug - Kunst hält temporären Einzug

MENSCHWERK 2016 bringt Kunst ins Gewächshaus und lässt ein neues Abenteuer Wirklichkeit werden. Die Kunstausstellung, im Rhein-Main-Gebiet längst ein Insider-Tipp, überrascht in diesem Jahr mit einer einmaligen Location: leerstehende große Gewächshäuser.


Spannend, was 25 Künstlerinnen und Künstler aus 2.200 Quadratmeter Gewächshausfläche machen. Foto: Menschwerk

Das Menschwerk-Team: Richard Rüger, Alexandra Fuchs und Peter Imgrund (v.l.n.r.). Foto: Menschwerk

Der Umzug der Gärtnerei Löwer von Aschaffenburg-Damm nach Goldbach macht es möglich. Dort, wo die Pflanzen Auszug halten, hält die Kunst für das Wochenende vom 15. – 17. April ihren Einzug.

Schon lange wussten die MENSCHWERK-Macher Richard Rüger, Peter Imgrund und Alexandra Fuchs vom geplanten Umzug der Gärtnerei und der Reiz und die Lust waren groß in den Glashäusern eine einmalige und ganz besondere Kunstausstellung zu schaffen. Mit Andreas Löwer hat das Team einen für Kunst sehr
offenen Partner gefunden, der gerne seine Zusage gab. Für ihn ist MENSCHWERK der würdige Abschluss der Ära der Gewächshäuser in Damm. Für die Organisatoren und die Künstler ist es ein Glücksfall und eine einzigartige Chance etwas Einmaliges und ganz besonderes zu schaffen.

Mit etwa 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche bieten die Glashäuser sehr viel Platz und geben den Künstlern genügend Raum zur kreativen Gestaltung der Konzepte, Installationen, Skulpturen und Gemälde. Unterschiedliche Gewächshausgrößen, Höhen und verschiedenartige Deckenkonstruktionen lassen keine Langeweile zu – es wird spannend.

25 ausgewählte Künstlerinnen und Künstler, aus insgesamt über 80 Bewerbungen, stellen sich dieser Herausforderung und freuen sich darauf mit ihren Werken den Besuchern eine einzigartige Ausstellung zu präsentieren. Ohne Galerie-Charakter, ganz ursprünglich. Die Atmosphäre zählt. Das Zusammentreffen von Kunst, Künstlern und Besuchern. Mit dabei sind Lokal-Matadoren direkt aus Aschaffenburg bis hin zu Künstlern weit außerhalb der Region wie Berlin, Paderborn und Polen. „Alte Menschwerk-Hasen“ und 11 neue Menschwerker werden die Betrachter inspirieren.

Eröffnet wird die Ausstellung am 15. April um 19 Uhr durch Schirmherr Oberbürgermeister Klaus Herzog, der sich außerordentlich freut, dass dieses Kunst-Event wieder in die Kulturstadt Aschaffenburg zurückkehrt und den Veranstaltungskalender bereichert.

Parkmöglichkeiten finden alle Besucher dank der Unterstützung der Stadtwerke Aschaffenburg für eine günstige Tagespauschale von nur 2 Euro im Parkhaus Dämmer Tor. Über einen kurzen, beschilderten Fußweg von etwa 12 Minuten geht es dann zur Ausstellung. Parkplätze für Behinderte, Motorräder und Fahrräder gibt es direkt vor der Location.

Was: MENSCHWERK 2016: Kunst im Gewächshaus!
Wann: 15. – 17. April 2016
Wo: Gärtnerei Löwer, Schillerstraße 109, 63741 Aschaffenburg
Öffnungszeiten: Freitag 19 - 22 Uhr / Samstag 16 - 21 Uhr / Sonntag 11 - 18 Uhr.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.


Die Künstler und Konzepte der Ausstellung (mehr dazu unter: menschwerk.info)

Rene Fugger (Aschaffenburg) – Himmelwärts (Installation)
Rosel Grassmann (Darmstadt) – Bunte Menschen (Fotografie/Bodypainting/Inszenierung)
Joachim Harbut (Armsheim) – Soziale Plastiken (Installation)
Tina und Peter Imgrund (Sailauf) – Unwirkliche Konstruktionen (Installation)
Justyna Jablonska (Polen) – Verbindung (Gemälde)
Christoph Klein (Hanau) – Blick ins … (Gemälde)
Matthias Kraus (Hasselroth) – Sauhaufentheorie (Installation)
Walla Kuhn (Mainaschaff) – (Un-)sortierte Häuser in neuer Ordnung (Pigmentarbeiten)
Klaas Matthijssen (Dietzenbach) – Die Ästhetik des Vergänglichen (Gemälde/Skulpturen)
Carmen McPherson (Hanau) – Zeit interpoliert (Fotografie auf Fahnenstoff)
Reinhold Mehling (Hanau) – Haut (Holzskulpturen)
Friedhelm Meinaß (Rodgau) – JaguArt wird zum E-Mobil (Installation)
Lara Mouvee (Hofheim) – Le jour de gloire est arrivé (Installation)
Anett Münnich (Berlin) – Vergessene Pfade (Gemälde)
Marlies Pufahl (Liederbach) – Dialog im Glashaus (Keramik-Skulpturen)
Raphael Rack (Friedberg) – Gory Glory (Gemälde)
Richard Rüger (Goldbach) – Fesselnd (Gemälde)
Jens Schmittner (Johannesberg) – Laufen lassen (Installation)
Martina Schoder (Niederdorfelden) – Wuchsformen (Installation)
Jürgen Schubbe (Paderborn) – Familienaufstellung (Installation)
Gerd Steinle (Rodgau) – Gestalten (Installation)
Reinhard Wiesiollek (Aschaffenburg) – Licht und Schatten (Gemälde)
Egon Will (Karlstein) – Original & freie Nachbildung (Gemälde)
Jan Zwolicki (Polen) – Fast Graffiti (Gemälde)


pm / sl


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