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29.04.2013 22:02 Alter: 6 Monat(e)
Kategorien: Kultur

"Lichtwürfe"


© Aquarell von Sibylle M. Rosenboom

Farbe, Fläche, Flüssigkeit; dazu Licht und Linien – das sind die Grundsubstanzen der Pretiosen auf Papier namens Aquarell. Sind sie von Sibylle  M. Rosenboom, kommt dazu noch die Poesie der Geometrie. Ganz besonders das Quadrat hat es der Darmstädter Künstlerin angetan; schon als Kind hat sie die gleichschenkligen Gebilde bevorzugt. 

So wundert es nicht, dass sie Portugal, das Land des Lichts, für einen viermonatigen Arbeitsaufenthalt im Winter gewählt hat und die kleine Fischerstadt Olhão, was so viel heißt wie: sehen, in eine bestimmte Richtung sehen, portugiesisch: olhar. Die Häuser sehen aus wie aufeinander gestapelte Sechsflächner, die ein Riese aus dem Würfelbecher an die Mündung des Meeres geworfen hat – die Einheimischen nennen sie auch „cubos“: Würfel. Und das inmitten einer verschachtelten Landschaft aus Lagunen, Kanälen, Salinen und Sandbänken, die eine Reihe Düneninseln vom Atlantik trennt.

Von dort hat sie neue Aquarelle mitgebracht. In sich verschachtelte Quadrate schweben wie architektonische Aufrisse am Horizont – „Schachbrettmuster aus Licht und (grünen) Schatten“, wie Pessoa schreibt. 

Die Kunstfabrik bhf2 im ehemaligen Bahnhof Darmstadt-Wixhausen zeigt sie vom 4. bis 26. Mai 2013. Vernissage ist am 4. Mai um 18 Uhr

„Ausstellung im Foyer XXI“: Kunstfabrik bhf2, Bahnhofstraße 2, 64291 Darmstadt, www.kunstfabrik-darmstadt.de

Öffnungszeiten: Donnerstag und Sonntag jeweils 14 bis 16 Uhr.

(dom)


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