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06.03.2014 14:22 Alter: 9 Monat(e)
Kategorien: Kultur

Filmrollen mit Humor


Foto: Avi Dehlinger / www.lichter-filmfest.de

Lachen gehöre von Anbeginn unzertrennbar zum Kino, begründen die LICHTER-Macher_innen das diesjährige Schwerpunktthema "Humor, Komik und Komödie" des vom 25. bis 30. März stattfindenden LICHTER Filmfest Frankfurt International. Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste Humor-Sequenzen gedreht, später lachte ein größeres Publikum über die Slapsticks von Charly Chaplin, Buster Keaton, Harold Lloyd oder Laurel und Hardy (Dick und Doof). Bei der siebten Auflage des LICHTER-Fests kann man sich an unter humoristischen Gesichtspunkten ausgesuchten zeitgenössischen Dokumentar- und Spielfilmen internationaler Regisseur_innen erheitern. An den Filmfesttagen geht es insbesondere um das Genre Komödie, komische, witzige oder amüsante Filminhalte und Darstellungsformen. Humor, Lachen und Frohsinn sind aber auch die Themen diverser Veranstaltungen im Begleitprogramm.

Humor vermag es, menschliche Schwächen, irdische Unzulänglichkeiten, sogar Leid mit einer gewissen Gelassenheit zu betrachten und ihnen mit einem Lächeln zu begegnen. Anhand des Films "Das Leben ist schön" (1997) von Roberto Benigni verdeutlicht am 25. März der Theaterwissenschaftler Nikolaus Müller-Schöll die Debatte zwischen Walter Benjamin und Theodor W. Adorno über die politische Dimension des Humors.

"Pein und Peinlichkeit der Filmkomödie in Deutschland" lautet die Überschrift, unter der der Schauspieler, Regisseur und LICHTER-Schirmherr Leander Haußmann, Stromberg-Autor Ralf Husmann, Das kleine Fernsehspiel/ZDF-Redakteurin Katharina Dufner und der FR-Filmkritiker Daniel Kothenschulte am 28. März diskutieren.

Viele weitere Programmpunkte, unter anderem eine Joke-Box, wobei Passant_innen ihre Lieblingswitze vor einer Kamera darbieten, versprechen fröhliche Lichtspiele.

Den Auftakt macht eine Hommage an Rosa von Praunheim im Cantate-Saal der Fliegenden Volksbühne Frankfurt. Die Weltpremiere "Praunheim Memoires" gibt Einblicke in das künstlerische Universum des Regisseurs, der seit über 40 Jahren ein wichtiger politischer Akteur der Schwulen- und Lesbenbewegung ist. Im Anschluss will der Männerchor Praunheim alles dafür tun, um sich in Bestform live zu präsentieren, denn der Chor steuerte den extra für den Dokumentarfilm komponierten Titel "Praunheim" bei. Auch ein Auftritt der im Film mitwirkenden Offenbacher Band Baby of Control sei geplant, heißt es in der Programmvorschau.

Das ganze Programm gibt es hier: www.lichter-filmfest.de

(dk/pm)


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