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30.03.2015 21:19 Alter: 3 Monat(e)
Kategorien: Ideenreich

Neue Gärtnerinnen im Marxheimer Kräutergarten


Fotos: Dörthe Krohn

Die erste Schlüsselblume reckt schon mal ihr gelbes Haupt heraus. Der Efeu ist üppig, ansonsten dauert es noch ein bisschen, bis Quendel, Wilde Malve, Roter Fingerhut, Maiglöckchen, Odermennig, Blutwurz und 30 weitere Heilkräuter im Hofheim-Marxheimer Kräutergarten ihre ganze Kraft entfalten. Im August 1984 wurde der kleine Garten, dessen Beete kreisförmig um eine Linde herum angeordnet sind, eingeweiht. Da war Urban Gardening längst noch kein Trend. „In großen Städten sollten auch Kräutergärten seyn“, schrieb allerdings schon der einst in Mannheim praktizierende Arzt, Botaniker und Gartendirektor Friedrich Casimir Medicus (1736-1808) in seinem Werk „Beiträge zur schönen Gartenkunst“ von 1782. Eine Investition, die nicht nur Städterinnen und Städtern wohl tut, sondern auch auf dem Dorf gut angelegt ist.   

Immer gab es Patinnen und Paten, die sich ehrenamtlich der Pflege des Marxheimer Gärtchens angekommen haben. Nun, März 2015, übernahmen Dr. Helga Marie Huber (Diplom-Biologin), Edith von Eerde und Rita Reiter-Mollenhauer die Patenschaft. Bei der offiziellen Amtsübernahme verwöhnten die drei Frauen ihre Gäste mit Kräutertees, Cantuccini mit Lavendel oder Rosmarin, Buttergebäck mit essbaren Wildblüten, Pfefferminz-Brownies sowie Kräuterpesto-Häppchen und gaben damit gleich erste praktische Verwendungstipps.

Der Garten ist ein Schaugarten, in der Regel zupfen dort nur die drei Gärtnerinnen an den Pflanzen. Für Fragen und Anregungen rund ums Kraut stehen sie montags ab 16 Uhr im Kräutergarten Am Pfingstbrunnen Ecke Am Linsenberg zur Verfügung. Sie wollen den Garten erhalten, aber auch weiterentwickeln.

(dok/reinMein)


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