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10.06.2011 07:20 Alter: 11 Monat(e)
Kategorien: Ideenreich

Hessentag: alles andere als verstaubt


Der Storch ist das Erkennungszeichen für die Sonderaustellung “Der Natur auf der Spur”.

Der Storch ist das Erkennungszeichen für die Sonderaustellung “Der Natur auf der Spur”. © Sonja Lehnert

Mittelpunkt der Sonderaustellung “Der Natur auf der Spur” ist das Zelt, in dem Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die Natur des Taunus bekommen.

Mittelpunkt der Sonderaustellung “Der Natur auf der Spur” ist das Zelt, in dem Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die Natur des Taunus bekommen. © Sonja Lehnert

Auch die hessische Region “Kellerwald/Edersee” ist vertreten.

Auch die hessische Region “Kellerwald/Edersee” ist vertreten. © Sonja Lehnert

Das Weltklasse-Programm des Hessentags lädt nicht nur Hessinnen und Hessen vom 10. bis 19. Juni in die einladende Atmosphäre von Oberursel im Taunus ein. Das zehntägige Fest ist auch für Weitgereiste eine Schatzkammer der Entdeckungen. Die Fülle an Angeboten reicht von der Information einer Landesausstellung über die Präsenz aller hessischen Regionen und vieler Städte samt ihrer Angebotsvielfalt bis hin zu Kunst, Kultur und Natur.

Große Namen wie Roxette, Bryan Adams, Scorpions, Linkin Park und viele andere werden viele Zehntausende in die Hessentagsarena, in den Hessenpalace oder in das Festzelt locken. Die Straßen der idyllischen Taunusstadt sind so freundlich hergerichtet, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist so unkompliziert, dass ein Besuch während der nächsten zehn Tage auf dem Kalender nicht fehlen darf. 

Ab dem 10. Juni geht es vom Oberurseler Bahnhof direkt ins Getümmel des Hessentags. Die Anreise mit der S- oder U-Bahn, aus den Nachbarkommunen auch mit dem Fahrrad, bietet sich an, denn die Parkplätze liegen längst nicht so zentral wie die Haltestationen der Bahnen. Kurze Wege von der einen Attraktion zur nächsten gehören zum großen Vorteil des Lageplans. Alles wurde so konzipiert, dass die wichtigsten Stationen an den Haltestellen der U3 (von Frankfurt aus) liegen und vom Bahnhof zentrale Punkte schnell zu Fuß zu erreichen sind. Wer dann aber vom Straßenpflaster und den Menschenmengen genug hat, sich ein wenig im Grünen erholen oder mit den Kindern Spaß haben will schwenkt ab in Richtung Maasgrund. Kurz noch ein Zwischenstopp im Weindorf, bevor es zur Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“ geht. Als Symbol markiert ein Storch den Eingang zur Ausstellung, in deren Mittelpunkt ein Zelt die Natur und Umwelt komprimiert darstellt. Über 60 naturverbundene Vereine und Verbände, Institutionen, Bürger aus Oberursel, der Taunusregion und dem Land Hessen beteiligen sich daran. Auch hier bildet das Schwerpunktthema des Oberurseler Hessentags den Mittelpunkt  der Ausstellung: Nachhaltigkeit.

Die Zielgruppe, die an den Maasgrundbach geführt werden soll, besteht hauptsächlich aus Familien. Aber auch zirka 60 Schulklassen haben sich bereits für Führungen angemeldet. Parcours auf dem Gelände, ein Barfußpfad, Tiere wie die roten Galloway-Rinder, Schafe, Kaninchen und Geflügel sind dort die spannenden Attraktionen neben Informationen über die schonende und nachhaltige Holzwirtschaft und den weiteren Nutzen der Taunuswälder. Ein Blick über den Tellerrand zeigt aber auch die zusammenhängenden Ökosysteme bis hin zu den Regenwäldern.

Über 60 Partner, Verbände und Vereine stellen sich im Zuge der Sonderaustellung vor. Höhepunkte sind am 18. Juni der „Tag des Pferdes“ mit Kutschenkorso und Reitdarbietungen und am 19. Juni eine Präsentation der Imker, zu der mehrere 10.000 Bienen (ungefährlich)  schwärmen werden.
Der Bauernmarkt und das Grüne Restaurant bieten Erholung, bevor es im „Grüngürtel“ weitergeht zur „Straße der Bildung“, an der sich 40 Bildungsinstitutionen mit ihren unterschiedlichen Angeboten vorstellen. 2.000 Flugobjekte, gebastelt von den Oberurseler Kindergarten- und Grundschulkindern, flattern als Erkennungszeichen im Wind.
Dann geht es direkt zum „Kinderland“, dessen Mittelpunkt aus fünf Themenzelten besteht. Dort können die Kinder von Mathematik (das Gießener Mathematikum ist hier während des Hessentages zu Gast) bis zu Bewegung und kreativem Schaffen unendlich viel ausprobieren und sich stundenlang beschäftigen. Bei allen Angeboten wird den Kindern die Wertschätzung der natürlichen Ressourcen vermittelt.

Rund um den Maasgrundweiher ist der Themenkomplex „Natur – Umwelt – Ökologie“ angesiedelt und der neu gestaltete Spielplatz lädt auch die Kleinen zum Spielen ein.

Und falls sich die Kinder einmal zu selbstständig gemacht haben sollten, gibt es mit „Lost & Found“ ein sicheres System, die Familien schnell wieder zusammen zu bringen. Besucherkinder erhalten ein Armband (erhältlich an Parkplätzen, Haltestellen etc.), auf das die Handynummer der Eltern oder Begleitperson geschrieben wird. Jeder Standbetreiber weiß sofort, was er zu tun hat, sobald ein Kind verloren gegangen ist. Sollten die Eltern nicht auffindbar sein, wird das Kind zu einer der beiden „Sicherheitsinseln“ gebracht. Eine befindet sich im Kinderland, die zweite im Gebäude des Vereins Nestwerk e.V. in der Ackergasse 28. Die Sicherheitsinseln sind unter der Rufnummer 06171/9298769 zu erreichen, falls man selbst sein Kind sucht.

Das komplette Programm ist im Internet unter www.hessentag2011.de zu finden.

Text: Sonja Lehnert

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