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13.10.2011 19:22 Alter: 11 Monat(e)
Kategorien: Horizont

Urlaub mit Feuer und Eis im Buchmesse-Gastland


Sydri FjaNear Landmannalaugar

Sydri FjaNear Landmannalaugar, © www.visiticeland.com

Hot springs near Hveragerði town

Hot springs near Hveragerði town, © www.visiticeland.com

Jökulsárlón - Glacier Lagoon

Jökulsárlón - Glacier Lagoon, © www.visiticeland.com

Aurora borealis (Northern lights) - Reykjavik

Aurora borealis (Northern lights) - Reykjavik, © www.visiticeland.com

Island-Halle auf der Internationalen Buchmesse 2011

Island auf der Buchmesse 2011, © Dörthe Krohn

Man könnte meinen, auf Island breche alle paar Tage ein anderer Vulkan aus, zumindest was die internationale Berichterstattung dazu verlauten lässt. Doch jetzt ist Island gerade Gastland bei der Frankfurter Buchmesse und gibt alles preis, was es literarisch zu bieten hat: 230 Neuerscheinungen von 39 Autorinnen und Autoren.

Tatsache ist, dass eine neue Serie von Erdbeben vor kurzem in der Katla-Region unter dem Gletscher Mýrdalsjökull stattfand. ExpertInnen vermuten aufsteigendes Magma als Ursache der Beben, deren Epizentrum im Krater der Katla lag. Derzeit gibt es an der Oberfläche des Gletschers allerdings keine Hinweise auf den Beginn eines Ausbruches.

Eine weitere interessante Meldung kommt vom isländischen Fremdenverkehrsamt: Im Juli 2011 kamen so viele Touristinnen und Touristen nach Island wie nie zuvor innerhalb eines Monats. Es wurden 97.757 BesucherInnen gezählt, das ist eine Zunahme von 14.000 oder 17% gegenüber Juli 2010. Insgesamt zählte Island in diesem Jahr bisher rund 304.000 Besucher, was einer Zunahme um 50.000 oder 19,6% entspricht.

Ankunft in Reykjavik

Im Großraum Reykjavik leben mit rund 188.000 Menschen fast zwei Drittel der isländischen Bevölkerung. 1986 war Islands Hauptstadt, und dort das Haus Höfði, der Ort des Weltgeschehens, an dem sich der US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow trafen, um über Abrüstungsverträge zu verhandeln. Im Jahr 2000 war Reykjavik Kulturhauptstadt Europas.
 
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Hallgrímskirkja. Mit dem Bau der Kirche wurde bereits 1945 begonnen. Doch erst 1986 konnte sie eingeweiht werden. Sie ist mit 1.200 Sitzplätzen das größte Gotteshaus Islands. Der Glockenturm ist 73 Meter hoch und bietet einen sehenswerten Ausblick über Reykjavik. Besuchenswert ist auch das neue Rathaus, in dessen Erdgeschoss eine große, dreidimensionale Islandkarte steht. Nicht verpassen sollte man die riesige Glaskuppel Perlan, die auf vier Heißwasserbehältern (Inhalt: 24 Millionen Liter 85°C heißes Wasser) auf einem Hügel am Rande der Stadt thront. Sie ist das zweite Wahrzeichen von Reykjavik. Perlan beherbergt einen Wintergarten mit Palmen, ein Restaurant, eine Cafeteria und ein Wikinger-Museum. Die Kuppel dreht sich innerhalb einer Stunde um 360°.

Nicht weit von Perlan entfernt befindet sich Islands einziger Badestrand am Meer mit dem Namen „Ylstrand”. Er ist zugleich der nördlichste Badestrand der Welt. Mit Hilfe von heißen Quellen wird das Meerwasser im Strandbereich umweltfreundlich aufgeheizt und ermöglicht den BewohnerInnen und den Gästen der Nordatlantikinsel das Baden im Meer.

Wenige Schritte von der Altstadt entfernt liegt der Hafen. Dort ankern überwiegend Fischerboote, aber auch die großen Kreuzfahrtschiffe legen hier an. Die riesigen Containerschiffe ziehen dagegen den Hafen Sundahöfn weiter östlich vor.

Die Insel

Die Halbinsel Reykjanes und die vorgelagerte Inselgruppe Vestmannaeyjar sind von Reykjavik gut erreichbar – dort liegt auch die berühmte Blaue Lagune.
Viele Sehenswürdigkeiten kann man im fruchtbaren Südland finden, darunter auch das viel besuchte Geysir-Gebiet, der Wasserfall Gullfoss und die mittelalterliche Parlamentsstätte Thingvellir.

Touristisch wenig erschlossen ist dagegen das Ostland. Reisende allerdings, die mit der Fähre nach Island kommen, lernen diese Region der Insel als erstes kennen, da die Fähre im Hafen von Seyðisfjörður in den Ostfjorden anlegt.
Allein der Norden der Insel, rund um den See Mývatn, ist eine Reise wert. Fährt man weiter und passiert den Walfjord, gelangt man in den Westen Islands mit der Halbinsel Snæfellsnes sowie den einsamen und abgelegenen Westfjorden, zu denen aber die wenigsten BesucherInnen vordringen.

Das isländische Hochland ist wie geschaffen für mehrtägige Trekkingtouren, wer nicht genügend Zeit mitbringt, kann die einsamen Gegenden auch mit dem Geländewagen erreichen. (Quelle: www.eldey.de)

Ein Sommer im Ferienhaus

Skandinavien wird von vielen Urlauberinnen und Urlaubern geliebt. Auch wegen seines unkomplizierten Angebotes, die Ferien im eigenen Häuschen zu verbringen. In Island kommt man nicht gleich auf die Idee, für den Urlaub ein Ferienhaus zu buchen. Doch der Gedanke ist unbedingt eine Überlegung wert. Urlaub auf Isländisch vermittelt beispielsweise die Viator  Summerhouses  GmbH  mit über 170 Ferienhäusern. Von kleinen, gemütlichen Häusern in Gletschernähe bis hin zu modern designten Unterkünften in der Minimetropole Reykjavik bietet Viator für viele Ansprüche ein passendes Domizil. Das Unternehmen übernimmt sowohl für den Eigentümer des Ferienobjekts als auch den Feriengast die komplette Organisation der  Ferienhaus-Vermittlung.     
Die abwechslungsreiche Natur Islands mit riesigen Gletschern, dampfenden Geysiren und schwarzen Lavawüsten lockt schon immer Reisende aus aller Welt an. Die kleine Insel im Nordatlantik bietet eine Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften: Breite Täler, lange Fjorde, Basaltplateaus und eindrucksvolle Gletscherzungen wechseln sich mit Geröllwüsten und grünem Weideland ab. Ähnlich abwechslungsreich ist das breite Ferienhausangebot. Seit fast zehn Jahren vermittelt das Team von Viator  Unterkünfte. Die Buchung erfolgt entweder über einen Reiseveranstalter oder direkt über die Internetseite der Ferienhaus-Agentur. Über eine einfach zu bedienende Suchmaschine können die passenden Objekte nach Größe, Preis und Lage gefiltert und gefunden werden. Die Reisenden erhalten noch vor Reisebeginn ein umfangreiches Informationspaket zu den gebuchten Unterkünften. Besonders praktisch checken die Besitzer auf Zeit bequem und einfach über Schlüsselboxen an den Ferienhäusern und einem Zahlencode ein.   

Ein spezielles Angebot vom Viator Travel Club ist eine Clubkarte, mit der Reisende  zusätzliche Ermäßigungen in Museen, Badebetrieben oder beispielsweise bei Walbeobachtungen erhalten. Informationen gibt es bei www.viator.is.

Text: Sonja Lehnert

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