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06.07.2013 00:00 Alter: 7 Monat(e)
Kategorien: Ideenreich

Wandern wo einst Kaiserin Sissi die Aussicht genoss


Alle Fotos: Dörthe Krohn

Diese Wanderung hat es in sich, einerseits weil die Beschilderungen mitunter verwirrend sind. Da aber zuggleich jede Menge Beschilderungen den Weg begleiten, kann man jeder Zeit von der vorgeschlagenen Route abzuweichen und eigene Wege gehen. Die Wanderung hat es aber andererseits vor allem deshalb in sich, weil sie landschaftlich umwerfend schön ist und in jedem Fall eine Entdeckung wert. Allerdings gehen die Wege entweder auf- oder abwärts, ebene Strecken sind eher die Ausnahme. Die vorgeschlagene Route beträgt etwa 10 Kilometer und ist für geländegängige Kinderwagen okay, aber nur für trainierte Eltern empfehlenswert.

Wer mit dem Auto anreist, parkt am besten um das Kurhaus Bad Schwalbach herum. Wanderungseinstieg und zugleich ein steiler Anstieg ist von der Brunnenstraße abgehend der Brunnenberg. Vorbei an der Weinstube und Pension Fortuna endet irgendwann die Straße Brunnenberg , doch man geht einfach weiter geradeaus aufwärts, bis man auf einen größeren Querweg stößt. Hier geht es rechts und nach wenigen Metern wieder rechts, wenn nämlich der Weg zum Elisabethentempel ausgeschildert ist. Hier hat Österreichs Kaiserin Sissi schon 1897 die Aussicht genossen und unzählige Menschen vor und nach ihr. Den Weg am Tempel vorbei fortführen bis man bei VW auf die B275 stößt. Sich rechts halten, die Straße überqueren und in den Parkplatz Schäfersberg einlaufen. Geradeaus in den Waldweg hineingehen bis nach links der rote Punkt und der rote Falke ausgeschildert sind. Die erste Gabelung links halten, an der kommenden Wegkreuzung rechts runter laufen. Von den Querwegen nicht irritieren lassen sondern immer abwärts gehen. Unten angekommen, nicht rechts, nicht links gehen sondern geradeaus das Schild zum Waldsee finden. Dort geht es lang. Hier kann man sich auf einer Bank ausruhen, Fischen und Enten zuschauen.

Weiter geht es am Tempel rechts um den See herum und am Ende des größeren Sees über die romantische Brücke. Links vom Bachlauf weiterlaufen, ausgeschildert sind das Nesselbachtal, die schwarze Eule und der gelbe Punkt. Der gelbe Punkt, der verwitterungsbedingt auch mal orange oder  hellgrün aussieht, ist die entscheidende Wegmarkierung ab jetzt für eine ganze Weile, im Zweifel wird der rechte Weg genommen. Ziel ist der Hubertusbrunnen, der auch zwischendurch immer mal wieder ausgeschildert ist, ebenso der Parkplatz Röthelbach. Wer sich stärken möchte, kann den Wegweisern zum Waldgasthof Platte folgen, wo gehobene italienische Küche hungrige Mägen füllt.
Wer unterwegs Picknick macht, läuft vom Hubertusbrunnen aufwärts, überquert die Straße und freut sich am Eingang des Waldwegs die Nummer 13 zu entdecken, denn das ist ab nun die entscheidende Wegmarke. Der Brühlsoderweg ist ausgeschildert. Zurück im Ort stößt man auf die Ecke Am Grohberg/ Breslauer Straße und von da an immer abwärts bis in den Landschaftspark hinein, der an der Straße Am Kurpark endet.    

Wer noch Lust auf eine kostenlose Stadtführung durch Bad Schwalbach hat kommt am besten freitags.  Die Stadtführer_innen bieten informative und unterhaltsame Spaziergänge durch die traditionsreiche Kurstadt freitags um 14 Uhr an. Treff und Ausgangspunkt der Stadtführungen ist stets am "Alleesaal". Man kann die Stadtführungen aber auch zu einem individuellen Termin buchen entweder bei Ilse Schellein, Telefon 0170 8075538 oder bei Peter Neugebauer, Telefon 06124 723332.

Infos über die Stadt: www.stadt-bad-schwalbach.de

Text: Dörthe Krohn


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