...  Home
20.02.2012 16:35 Alter: 10 Monat(e)
Kategorien: Kultur

P!P – Vorsicht! Suchtgefahr


Power!Percussion © Hubert Lankes

Power!Percussion © Ingo Rack

Power!Percussion © Ingo Rack

Power!Percussion © Hubert Lankes

Power!Percussion © Hubert Lankes

Power!Percussion © Hubert Lankes

Power!Percussion © Ingo Rack

Power!Percussion © Hubert Lankes

Power!Percussion © Ingo Rack

Power!Percussion © Ingo Rack

P!P heißt Power!Percussion und das wiederum ist der Name von zwölf Musikern die sich dem Trommeln verschrieben haben. Sie entlocken nahezu jedem Gegenstand mit Stöcken, Rohren, Stiften einen Rhythmus, dem man nicht widerstehen kann.

Das reinMein-Land freut sich besonders darüber, dass die Musiker hier noch einmal live auf der Bühne stehen und mit ihrer Show alle, die den Rhythmus im Blut haben, mit frischer Energie versorgen. Wer die Trommel-Gang noch nicht kennt, sei gewarnt, denn hat man sie erst einmal gesehen und gehört, kann man nicht genug von diesem Trommelfeuer bekommen.

Die Musiker kommen sowohl von der Klassik als auch aus der Rock- und Pop-Szene, und was sie da auf der Bühne bearbeiten, sind nicht nur Orchesterpauken, mächtige Trommeln und Riesengongs, sondern auch Ölfässer, Mülltonnen und Alu-Trittleitern. Letztere werden zum Beispiel von oben bis unten bearbeitet und in eine Choreografie sprühender Lebensfreude integriert. Aber damit nicht genug. Hände, Füße und der ganze Körper kommen zum Einsatz, wenn es darum geht, das rhythmische Feuerwerk zu entfachen. Mit höchster Konzentration, wenn es darum geht, das Schlagwerk miteinander zu koordinieren und mit einem Höchstmaß an Spaß, der bereits nach wenigen Minuten auch das Publikum erfasst, stehen die Trommler auf der Bühne. Während die Zuschauerinnen und Zuschauer wünschen, der Abend möge nie enden.

Die Musiker, die alle aus München stammen, sich aus der dortigen Szene kennen und schon mit vielen namhaften und bekannten Musiker-Kolleginnen und -kollegen aufgetreten sind, hatten gemeinsam die Idee, ihre Trommelkunst an einem ungewöhnlichen Instrumentarium auszuprobieren. Das Ensemble setzt neben virtuoser Trommelkunst vor allem auf optische Effekte und eine für jeden Song ganz eigene Stimmung, die das Publikum ebenso staunen lässt wie das rasante Tempo, in dem zum Beispiel mit Eimern jongliert wird, während in perfekt abgestimmter Choreografie der Rhythmus niemanden still auf dem Platz sitzen lässt.

Stephan Wildfeuer, der schon Serien- und Titelmusiken für Film und Fernsehen schrieb, erklärte einmal im Interview, dass kein Regisseur hinter der genau abgestimmten Bühnenshow stehe: „Wir fummeln das alles selbst zurecht!“ Wie man am Publikum sieht, kommt dieses Konzept bei allen von fünf bis 95 Jahren bestens an. Das liegt auch an der ausgewogenen Mischung, die aus Rock und Klassik besteht und eben keine reine Popmusikshow sein will.

2005 gaben die Musiker bei „Wetten, dass ...?“ eine beeindruckende Vorstellung ihres ausgeprägten Gefühls für Rhythmus, indem drei von ihnen, nur mit Besen und Handfegern bewaffnet, Lieder der Beatles rhythmisch umsetzten und Kollege Jürgen Weishaupt alle Songs anhand der „Besenführung“ erriet. Ein sensationeller Erfolg, der sie an jenem Abend auch gleich zum Wettkönig machte. (Sehenswert im P!P-Blog)

Wer beim Trommelfeuer live dabei sein will, merke sich den 6. März. Dann nämlich treten fünf der Musiker (Stephan Wildfeuer, Rudolf Bauer, Hannes Eitner, Jürgen Weishaupt und Peter Wrba) im Forum Friedrichsdorf, Dreieichstraße 22, auf. Die Trommler haben mit „Drum Room" ganz neue Nummern im Gepäck: Mit jedem Stück erschließen sich neue Klangräume – Schlag auf Schlag entführt das Quintett das Publikum in die faszinierende Welt des Rhythmus. Pure Spielfreude trommelt den Besuchern entgegen, wenn die Drummer ihre Hände, ihre Körper und ihre Instrumente in rhythmische Energie verwandeln. Mal kraftvoll und eindringlich mit Industriefässern, mal leise und anmutig mit dem klassischen Marimbaphon, mal witzig und amüsant mit dem legendären, melodischen Solo auf Aluleitern oder einer rhythmischen Jonglage mit Plastikeimern. Das Feuerwerk an rhythmischem Sound reißt jeden in Hörweite mit!

Dienstag, 6. März 2012, 20 Uhr
Ort: Forum Friedrichsdorf, Dreieichstraße 22
Eintritt: 17 Euro; ermäßigt: 15 Euro


Und wer sie ganz für sich haben will, kann einen Workshop buchen. Schulen, Unternehmen und Vereine hatten schon riesigen Spaß und Erfolg mit P!P.
Infos gibt es unter: www.powerpercussion.de

Text: Sonja Lehnert

Anzeigen

Wenn Ihnen die reinMein gefällt, bitte weitererzählen... 

reinMein-Twitter

reinMein-Facebook