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08.02.2013 00:00 Alter: 6 Monat(e)
Kategorien: Ideenreich

In Form kommen und dem inneren Schweinehund den Laufpass geben


Der Turnverein 1885 Lorsbach e.V. richtet in diesem Winter die 42. Winterlauf- und Walkingserie aus. Wer schon den ganzen Winter trainiert und eine reizvolle Lauflandschaft kennenlernen möchte, kann sich für den letzten Lauf am 24. Februar 2013 noch anmelden. Die gut gekennzeichneten 10 bzw. 20 km Rundstrecken führen über befestigte Waldwege durch das schöne Lorsbachtal, genannt die Perle der „Nassauischen Schweiz“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen miteinander – nicht gegeneinander und sind zum großen Teil schon Stammgäste im Lorsbachtal. Infos unter: http://www.tvlorsbach.de/26.0.html © Barbara Selzer

Der Turnverein 1885 Lorsbach e.V. richtet in diesem Winter die 42. Winterlauf- und Walkingserie aus. Wer schon den ganzen Winter trainiert und eine reizvolle Lauflandschaft kennenlernen möchte, kann sich für den letzten Lauf am 24. Februar 2013 noch anmelden. Die gut gekennzeichneten 10 bzw. 20 km Rundstrecken führen über befestigte Waldwege durch das schöne Lorsbachtal, genannt die Perle der „Nassauischen Schweiz“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen miteinander – nicht gegeneinander und sind zum großen Teil schon Stammgäste im Lorsbachtal. Infos unter: http://www.tvlorsbach.de/26.0.html © Barbara Selzer

Auf dem Sofa kann es so schön sein: Füße hoch, eingewickelt in eine kuschelige Decke, der Tee und die Tüte Chips stehen bereit, den Blick aufs Buch gerichtet oder auf die Flimmerkiste. Herrlich ist diese Form von Entspannung. Doch so angenehm die Beschäftigung auch sein mag, zur Gewohnheit sollte sie besser nicht werden. Denn die Fettpölsterchen verschwinden nicht auf diese Weise. Ganz im Gegenteil. Die machen sich so richtig breit im Körper.

Damit die überflüssigen Rundungen verschwinden, muss Bewegung Einzug in den Alltag finden. Doch da taucht schon das erste Hindernis auf: der innere Schweinehund. Dieser fiese Kerl flüstert uns solche Dinge ins Ohr wie „Bleib doch liegen, es ist gerade so schön hier im Bett!“ oder „Es regnet draußen, da schickt man noch nicht einmal einen Hund vor die Tür!“ oder „Jetzt tut dir noch nichts weh, aber wenn du nach einer Stunde Waldlauf nach Hause kommst schon!“.  Es ist nicht einfach, sich zu überwinden, denn gerade am Anfang einer „Laufkarriere“ kann man viele Dinge falsch machen und schon hat man schnell einige Gründe gefunden, um das ganze Sportprogramm wieder abzubrechen.

Laufen macht Spaß, steigert die Ausdauerfähigkeit und kräftigt die Muskulatur. © Silvie GerganowDen inneren Schweinehund überlisten kann man am besten mit kleinen Zielen und kleinen Schritten. Es gilt, die Erwartungen niedrig zu halten und erst einmal mit Spaziergängen zu beginnen. Die sollten mit der Zeit in der Häufigkeit pro Woche, Länge und Geschwindigkeit erhöht werden. Aber auch in den Arbeitsalltag lässt sich mehr Bewegung bringen. Rufen Sie nicht die Kollegen an, sondern gehen Sie zu Fuß ins Nachbarbüro und nehmen Sie die Treppen statt den Aufzug. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, allerdings helfen sie, die Lust an der Bewegung zu steigern bzw. sie als normal anzusehen und in den Alltag zu integrieren. 

Dann geht’s irgendwann raus, am besten in den Wald zum Joggen. Überfordern Sie sich nicht, laufen Sie langsam und nur ein paar Minuten am Anfang. Zügiges Gehen kann sich mit Jogging-Phasen abwechseln. Hauptsache, der Körper wird nicht zu sehr beansprucht. Denn der folgende Muskelkater führt schnell zur Lustlosigkeit und die brauchen wir nicht. Steigern Sie stetig die Dauer und das Tempo der Jogging-Zeit und suchen Sie sich Freunde und Bekannte, die Sie begleiten. Dann ist der innere Schweinehund leichter zu besiegen und die meisten Ausreden greifen nicht mehr. Sie können sich natürlich auch einer Laufgruppe anschließen. Infos dazu erhalten Sie bei Vereinen oder im Internet. 

Tipps:

Lauftempo: Wählen sie Ihre Jogging-Geschwindigkeit so, dass Sie sich jederzeit ohne große Anstrengung gut unterhalten können mit den anderen Läufern. Das erscheint dem einen oder anderen vielleicht zu langsam, allerdings verbessert es die Grundlagenausdauer auf lange Sicht effektiv. Denn Sie trainieren nicht für einen Marathon, sondern wollen ein paar Pfunde verlieren, fitter und straffer werden.

Anhand alter Jogging-Schuhe lässt sich ablesen, welche Stütz- und Dämpfungsfunktionen das neue Laufmodell haben sollte. Der Fachmann im Sportgeschäft hilft zudem bei der Laufanalyse weiter. © Silvie GerganowLaufanalyse: Wer öfter joggen geht, braucht gutes Schuhwerk. Und damit Fuß und Gelenke optimal geschützt sind, muss man wissen, wie man auftritt, welche Fußform man besitzt, welche Dämpfung ideal ist. Dabei hilft die Laufanalyse in einem Sportfachgeschäft. Hier werden Fußabdrücke und Filmaufnahmen gemacht und man kann sich im Anschluss ansehen, wie man in verschiedenen Modellen auftritt. Hilfreich ist es, gleich einen alten Laufschuh zur Analyse mitzubringen (falls vorhanden). Anhand des abgewetzten Profils kann der Fachmann einige Fehlstellungen erkennen.

Kleidung: Atmungsaktiv und winddicht sollte die Laufkleidung sein. Sie schwitzen und die Feuchtigkeit muss vom Körper abgeleitet werden – gerade in der kalten Jahreszeit. Sonst droht eine Erkältung. Deshalb ist es ratsam, mehrere Schichten (Zwiebellook) übereinander anzuziehen. Atmungsaktive Thermomütze, Schal und Handschuhe sind auch nicht verkehrt.

Übrigens: Wer zwei Socken übereinander anzieht, vermeidet schmerzende Blasen an den Füßen. Wer zwei Paar Socken übereinander trägt, vermindert das Risiko, sich lästige Blasen an den Füßen zuzuziehen. © Silvie Gerganow

Kostenlose Fitness: Erkundigen Sie sich bei Vereinen oder im Internet, wo es in Ihrer Nähe einen Trimm-Dich-Pfad oder Vitaparcours gibt. Hier haben Sie die Möglichkeit, neben der Ausdauer auch Kraft- und Koordinationsübungen auszuführen. In der Regel sind die Benutzung dieser Pfade und bereitgestellten Geräte inklusive Nutzungsanleitungen kostenlos.

Beginnen Sie schon heute damit, Ihren Körper in Form zu bringen. Nach einiger Zeit werden Sie merken, dass Ihnen das Laufen positive Effekte beschert: Gewichtsreduktion, Steigerung der Ausdauer, straffere Beinmuskulatur, bessere Durchblutung der Haut, Stressabbau und innere Ausgeglichenheit. Worauf warten Sie noch?

Text: Silvie Gerganow

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