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06.08.2012 00:00 Alter: 5 Monat(e)
Kategorien: Heilquelle

Wasser – Grundlage des Lebens


Der TÜV Rheinland und ARD Plusminus testete im Juli 2011 in zehn deutschen Städten die Trinkwasserqualität in öffentlich zugänglichen Gebäuden. Im Labor wurden die 50 Wasserproben auf mikrobiologische Belastungen untersucht - mit erschreckenden Ergebnissen. Das Wasser war zum Teil deutlich verkeimt. Auch Bakterien wie E.coli/Coliform, Pseudomonaden und Legionellen wurden gefunden. Seit November 2011 müssen Trinkwasser-Installationen in öffentlich oder gewerblich genutzten Gebäuden jährlich auf diese stäbchenförmigen Bakterien untersucht werden (TrinkwV). Foto: obs/TÜV Rheinland AG

© obs/TÜV Rheinland AG

Wasser in exzellenter Qualität und in ausreichender Menge getrunken, ist ein Lebensquell. „Dass Mineralien im Wasser dem Menschen von Nutzen sein sollen, ist bis heute nicht bewiesen. Im Gegenteil: Wasser sollte möglichst rein sein, um seinen Aufgaben des Transportierens und Lösens nachzukommen“, so Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln.

Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken?

Jede/r Deutsche verbraucht täglich ca. 130 Liter Trinkwasser aus der Leitung, jedoch werden nur 3 - 5 Liter für Trinken und Kochen verwendet. „Keine Kontrollen, Keine Grenzwerte –Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands. Doch auf Arzneimittelrückstände wird das Wasser nicht systematisch kontrolliert. Es gibt nicht einmal entsprechende Grenzwerte. Die EU will das jetzt ändern.“, so titelt das FOCUS Magazin am 31.7.2012. An einigen Universitäten weiß man dies schon lange: „70% der Europäer trinken ehemaliges Toilettenspülwasser. Mittlerweile können durch moderne Analytik bis zu 130 Pharmazeutika in unserem Trinkwasser im Nanogrammbereich nachgewiesen werden.“, sagt Prof. Ralf Otterpohl, Leiter des Instituts für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz. Leitungswasser erfüllt selten auch die Anforderungen an ein „leeres“ Wasser, da im Grundwasser und Oberflächenwasser bereits Mineralien gelöst sind.
 
„Kontrolliertes Bergquellwasser, das geologisch nicht mit Uran oder Arsen belastet ist wäre das wünschenswerte Wasser.“, so Prof. Dr. Ing. Ralf Otterpohl

„Das beste Wasser für Gesundheit und Entgiftung ist mineralarmes Quellwasser, das aus dem Innern der Erde sprudelt und direkt an der Quelle getrunken wird.“, meint auch Dr. med. Volkhard Hühn.

Ist Mineralwasser eine Alternative?
Mineralwasser und Quellwasser in Flaschen abgefüllt sind Naturprodukte. Mit Brunnen aus, bisher geschützt geglaubten, Erdschichten hochgepumpt oder als selbstaustretende (artesische)  Quelle aus der Erde quellend. Je nach Inhaltsstoffen kann das Wasser aufbereitet werden – was auf dem Etikett zu deklarieren ist. Die Geologie und landwirtschaftliche Nutzung bestimmen die gelösten Substanzen im Wasser.

Arsen, Uran und Pestizidrückstände wurden von „Öko-Test“ bereits in 2011 in Markenprodukten gefunden. Ist ein Wasser für Säuglingsnahrung ausgelobt sind die Werte z.B. für Uran und Arsen niedriger. Das Bundesgesundheitsministerium reagiert nun im August 2012 und sorgt für Unruhe in der Mineralwasserbranche. Die Grenzwerte für Rückstände von gesundheitlich unbedenklichen Pflanzenschutzmitteln im Mineralwasser sollen gesenkt werden. Für Brunnenbetriebe  könnte dies nach Einschätzung des Verbandes das Ende der Genehmigung bedeuten. In einem Brief warnt der Verband Deutscher Mineralbrunnen vor einem «Massensterben von Mineralbrunnenbetrieben». Wie wirtschaftliche Interessen möglicherweise die  strengeren Vorgaben verwässern bleibt abzuwarten. Menschen geben Geld für abgefülltes Wasser aus um ein naturreines Naturprodukt zu genießen, das natürlich nicht von Menschen verunreinigt worden ist.

Was zeichnet ein gutes Wasser aus?
•    Geringste Schadstoffe: rückstandskontrolliert und frei von Pestiziden, Medikamenteneinträgen, Schwermetallen, Nitraten, Asbest, Kalk und Rohrrückständen. Quellwasser aus unberührter Natur mit pH über 7,0 hat geringste Einträge von sauren Regen (Stickoxide und Schwefeldioxid).
•    Kohlensäurefrei: So werden Speiseröhre und Magen kaum belastet. Wie der Name schon sagt: Kohlensäure ist eine Säure; in der Natur haben Menschen und Tiere selten Zugang hierzu. Besonders wer häufig unter Sodbrennen leidet, sollte deshalb auf Sprudelwasser verzichten.
•    Mineralarm: für Stoffwechsel- und Lösungsprozesse am besten unter 130 mg Mineralisation. (Diese gelösten Metallsalze sollten in einer Konzentration gemessen als elektrischer Leitwert von unter 166 mikroSiemens) liegen. So erhält der Körper genügend freies und ungebundenes Wasser zum Lösen und für den Transport.
•    Aufbereitungsgrad: Mikrobiologische Filterung, Chlorung, UV- oder Ozonbehandlung des Wassers sind zur Desinfektion nicht notwendig. Bei den Verfahren können u.a. krebserregende Verbindungen entstehen. (Trihalogenmethane oder Bromate, deren Grenzwerte kontrolliert werden).
Private Filtersysteme können je nach Ausführung einen Beitrag leisten das örtliche Leitungswasser aufzuwerten. Wasser aus entlegenen Regionen muss nicht aufbereitet werden.

Eigene Recherchen und Testberichte geben grobe eine Orientierung für die vorhandene Wasserqualität. Wissenswerte vertiefende Informationen mit umfangreichen Links zu Medienberichten finden Sie unter: www.quellwasserkampagne.de

Text: Michael Tag

Michael Tag ist Wasserexperte, hält Vorträge zu „Optimaler Wasserqualität und Prävention“ und baute den Direktvertrieb naturbelassener und naturreiner  Gebirgsquellen auf.


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