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21.06.2011 23:07 Alter: 3 Monat(e)
Kategorien: Heilquelle

Viele Wege führen zu einer Reise ins Innere


Erik Grösche

Erik Grösche, © Rainer Braehler

Sie liegen zunächst mit geschlossenen Augen auf der Lichtung mitten im Taunus. Manche sitzen auf einem Baumstumpf, andere haben es sich auf einem kleinen Felsen gemütlich gemacht. Zuvor hat ihn jeder aus der Gruppe genau analysiert, ist  um ihn herum gegangen, hat jeden Vorsprung und jede Kerbe vom so genannten „Altenstein“ wahrgenommen und ist nun bereit für die vollkommene Entspannung und Zu-sich-selbst-Findung der „Meditation am Altenstein“. Dann geht es im wahrsten Sinn des Wortes auf eine Reise ins Innere Selbst, aber auch in das symbolische Innere des „Altenstein“. Mentale Bilder von einer langen, tief hinunter in den Felsen führenden Wendeltreppe tauchen vor dem geistigen Auge auf. Ein Fluss mit einem Boot wird zur greifbaren Einladung eines mentalen Abenteuers. Die Flussfahrt endet dynamisch mit einem Wasserfall. Ab dann taucht jeder in  seine eigenen Visionen und gedanklichen Bilder ab. Nach einer Weile kehren die tiefenentspannten Teilnehmer in die harmonische Realität der Waldlichtung am „Altenstein“ im Taunus zurück. Auch die vertraute Stimme von Erik Grösche ist keine ferne, leitende mehr, sondern gehört wieder zu dem, was Grösche bereits vor der Meditation war: Initiator des offenen Meditationsabends und Hypnosetherapeut mit Praxis in Taunusstein.

Der „Offene Meditationsabend“ ist nur ein Weg, um zu sich selbst zu finden und den der Hypnosetherapeut seinen Klienten und Patienten bietet. Während sich ein paar Teilnehmer im Winter bereits in den Meditationsabenden in Grösches Praxisräumen eingefunden und kennen gelernt haben, kommen andere bei der Meditationswanderung zum Altenstein dazu. Viele schätzen das einmal im Monat stattfindende Zusammensein, bei dem die Meditation und die Erfrischung der Seele im Vordergrund stehen. Mittlerweile beging die Hypnose Praxis Taunusstein ihr einjähriges Jubiläum und erfreut sich seit ihrer Eröffnung großen Zuspruchs. Daher war es Inhaber Erik Grösche, der seinen Arbeitstag immer mit einer Runde Nordic Walking durch den nahen Wald startet, ein Bedürfnis, diesen Tag mit Kaffee, Kuchen und Sekt zusammen mit seinen Kunden zu feiern und im offiziellen Rahmen eines Tages der offenen Tür auch mit anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen. „Wo ist denn die Couch?“, entfährt es überrascht einem Gast beim Betreten der in angenehm hellen Weiß gehalten und mit Bildern der Natur ausgestatteten Praxisräumlichkeiten. Grundsätzlich werden alle Hypnosesitzungen im Sitzen abgehalten, die notwendige Möglichkeit zur Entspannung und zum Fallenlassen ist dennoch gegeben. Schnell bildet sich aus bekannten und neuen Gesichtern eine große Gruppe Interessierter, die gemütlich zusammensitzen und mit Erik Grösche schon vor der ersten Hypnosesitzung bemerkenswert offen über ihre seelischen „Baustellen“ sprechen. „Ich habe seit Kindertagen Angst vor Gewitter. Das verursacht bei mir heute noch ein sehr unangenehmes Gefühl“, erzählt eine Frau, „das Schlimme dabei ist, dass ich noch nie wirklich in diesem Zustand ernst genommen wurde, weil es keiner so nachempfinden kann.“ Daher sieht sie in der Hypnose einen effektiven Weg, anschließend entspannter mit dem Gewitter umzugehen. Grundsätzlich arbeitet  Grösche mit dem Ziel, in sogenannten Kurzzeitinterventionen (nicht mehr als drei Sitzungen, falls nötig) möglichst effektiv das Unterbewusstsein des Klienten durch individuelle Hypnose zum alternativen Umgang mit dem Problem, sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe, anzuleiten. Denn laut Grösche heißt es „Dein Unterbewusstsein kennt die Lösung“. Aber nicht nur in der Gruppe der Gäste nimmt der 46-Jährige mit dem strohblonden Igelschnitt und dem strahlenden Lachen Kontakt zu seinen Gästen auf. Neben einem Jungen mit Stotterproblem sucht auch ein Ehepaar, das aufhören will zu rauchen, den Hypnosetherapeut am Tag der offenen Tür auf.

Wenn Grösche arbeitet, trägt er ein blau-weiß-violett-kariertes Oberhemd. „Das ist meine Arbeitskleidung, die ich mit allen Schwingungen am Ende des Arbeitstages ablege“, erzählt Grösche, der die „Blume des Lebens“, ein starkes Schwingungssymbol und die vollkommene Ordnung widerspiegelnd, um den Hals trägt. Zu Grösches Klienten gehören Menschen von sieben bis achtzig Jahren, Businessleute, Rentner, Schüler und sogar Eltern von Kindern unter sieben Jahren, die die positiven neuen Schwingungen stellvertretend für ihre Kinder aufnehmen und diese direkt über mentale Übertragung weitergeben können. „Die Eltern haben sich nach der Sitzung gewundert, dass ihr Kind wesentlich unbeschwerter aus dem Kindergarten kam.“

Wenn Grösche über seine Tätigkeit als Heilpraktiker und Hypnosecoach erzählt, ist seine Berufung merklich herauszuhören. Der Praxisinhaber hat jedoch erst über Umwege seine Berufung zum Beruf gemacht. Als Einzelkind in der Pfalz aufgewachsen, entdeckte der junge Erik schon früh seine Begeisterung für die Zauberkunst, deren Fertigkeit er nach und nach verfeinerte und mit der er bei mehreren Auftritten sein Publikum, während des Studiums als auch in diversen deutschen Freizeitparks, begeisterte. Nach seinem Abitur studierte er Geodäsie und machte seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur. Auf seine Zeit beim heutigen Amt für Geo- und Bodenmanagement in Wiesbaden schaut Grösche jedoch eher nachdenklich zurück: „Ich habe gemerkt, dass das nicht mein Ding war und ich mich nicht wohlfühlte. Ich fühlte mich aber auch körperlich nicht wohl und hatte ständig Atemwegsinfekte. Das war letztendlich der Motor für meinen Werdegang zum Heilpraktiker.“ Seitdem lief vieles parallel in Grösches Berufsleben. Seine komplette Ausbildung zum Hypnosetherapeuten absolvierte Grösche im englischsprachigen Raum und damit auch in englischer Sprache. So lernte er alle Hypnosetechniken, die er  auch in englischer und französischer Sprache in seiner Praxis anbietet, im US-amerikanischen Florida sowie im britischen London. Er habe alles an angeeignetem Wissen über Hypnose zunächst auf Englisch gelernt und musste es sich dann nach und nach ins Deutsche übersetzen, so Grösche.

Er sei schon viel gereist, so auch auf einer kombinierten Reise nach Nepal und Tibet, wo er 1.000 Kilometer durch den Himalaja wanderte und in die Andersartigkeit und die Kultur des für ihn faszinierenden Landes eintauchte. „Mehrere Religionen beten gleichzeitig nebeneinander zu ihren Göttern an ihren Altären – und das klappt“, berichtet Grösche, dem das heutige Tibet jedoch zu touristisch geworden ist. Selbst der Jakobsweg durch Spanien reizt ihn aufgrund dessen touristischen Charakters kaum. Daher möchte er seinen (privaten) Reisefokus vermehrt auf Frankreich legen, das er Ende Juli individuell bereisen wird.

Der seit mittlerweile 15 Jahren Selbstständige merkte schnell, dass ihm die Faszination für die Zauberkunst nicht mehr genügte und beschloss, sein seit über 30 Jahren bestehendes Interesse und die Beschäftigung mit der Psychologie in die Mentalkunst (in deren Rahmen er mehrere Preise gewann) einfließen zu lassen. Mittlerweile hat Grösche seit 2002 mit der Zauberkunst abgeschlossen und widmet sich nun klar der Mentalkunst, die er auch auf Messen und Firmen-Events präsentiert, und seinem Beruf als Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie. Durch seine umfangreiche Ausbildung im psychologischen (wie Hypnose, Kinesologie) und spirituellen Bereich (bioenergetische Hypnose, Russische Methoden nach Grigori Grabovoi) kam Grösche zur Überzeugung, dass es keine Methode gibt, die jedem Menschen gleichermaßen hilft. „Wir alle sind Individuen und als solche haben wir unterschiedliche Bedürfnisse, Wahrnehmungen, Lebenserfahrungen und Glaubenssätze“, so ein Satz aus seiner Philosophie auf Grösches praxiseigener Homepage http://www.horizonterweiterer.de.

Auf den Namen sei ein sehr guter Freund gekommen. Aussagekräftig sollte der symbolische Name für Erik Grösche und seine  Praxis sein und vor allem den Mitmenschen gut in Erinnerung bleiben. Mittlerweile sieht sich der Wahlhesse nicht nur als Horizonterweiterer, sondern kann sich auch gut mit dem Titel „Freiheitserzeuger“ identifizieren. „Ich nehme etwas [von der psychischen „Baustelle“ des einzelnen Klienten] weg und gebe ihnen dafür die Freiheit, anders mit dem Thema umzugehen“, erklärt er.  Grösche habe in seinem Leben bereits viele psychologische Techniken ausprobiert und fand selbst durch Hypnose zum inneren Gleichgewicht zurück. „Ich musste feststellen, dass mir Hypnose sehr geholfen hat. Da entwickelte sich bei mir schnell der Wunsch, auch anderen damit helfen zu können.“ 

Wenn er von Hypnose spricht, räumt er auch direkt mit den oftmals durchs Fernsehen falsch dargestellten Hypnose-Sitzungen auf. Nicht selten begegnen Grösche Hypnose unerfahrene Menschen vor der ersten Sitzung mit großen Vorbehalten, Hypnose hätte etwas mit Manipulation zu tun, denen der Hypnosecoach konstant die, alle Zweifel entwaffnende, Antwort gibt: „Wenn Sie es nicht selbst wollen, wird es nicht klappen. Stellen Sie sich vor, Sie lesen ein Buch und tauchen in die Welt der Handlung ein, bekommen kaum Reize von außen mit, weil sie zu vertieft sind. Sie sind zu diesem Zeitpunkt nur bei sich selbst.“ Wenn der Klient von Grösche geführt aus der Hypnose „erwacht“, fühlen sich die meisten erleichtert. Generell geht der Hypnosetherapeut offen auf seine Klienten zu und auf deren Bedürfnisse ein. Er freut sich über jede positive Rückmeldung, so auch über einen Schutzengelstein von den Kindern einer Klientin und Bekannten. 

Auf die Frage, was er mache, wenn er nicht arbeitet, antwortet Grösche: „Ich mache immer etwas. Entweder ich entspanne mich durch Selbsthypnose, Meditation, lese Bücher aus dem Bereich Psychologie und Philosophie wie „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von François Lélord, fotografiere und filme in 3D und schaue mir die Filme dann zuhause über meinen Beamer an.“ Für ihn ist eine von ihm so genannte fernsehfreie Wohnung sehr wichtig, da er nur ausgewählte DVDs ohne jegliche Reizüberflutung durch lange Werbeblöcke bevorzugt.

Grösche ist zufrieden mit der derzeitigen Entwicklung seiner Praxis, für deren Therapie-Angebot er sich konstant fortbildet. So auch im vergangenen Winter, in dem sich Grösche in russischen Methoden, EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing), EFT (Emotional Freedom Techniques durch Klopfakupunktur) und bioenergetischer Hypnose weiterbildete. Bei letzerer erlebte der Hypnosetherapeut selbst eine für ihn stark in Erinnerung gebliebene Erfahrung auf dem Gestüt Hofgut Adamstal, in dem er einer effektiven bioenergetischen Behandlung eines Pferdes beiwohnen durfte.
Erik Grösche blickt entspannt in die Zukunft seiner Praxis und möchte weiterhin offen für weitere Hypnosetechniken sein. Zukünftig möchte er sich zudem vermehrt auf die therapeutische Arbeit in seiner Praxis konzentrieren. Und was ist seine persönliche Definition von Heilquelle? Grösche denkt nach und antwortet dann: „Eine geballte Ladung an Informationen, die mir helfen, ganz heil zu werden.“

Feste Sprechstundenzeiten gibt es bei Erik Grösche nicht, wer Hilfe zur Selbsthilfe bei der Alternativen-Suche seines Unterbewusstseins braucht, ruft ihn an und vereinbart einen Termin in der Praxis, dem in der Erstsitzung ein einstündiges Vorgespräch mit der gemeinsamen Analyse der „Baustelle“ vorausgeht.

Für ausführliche Informationen über die Hypnose Praxis Taunusstein mit Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte und Unterstützung-Suchende auf http://www.horizonterweiterer.de .

Interessante Quellen und Informationen, unter anderem zu von Grösche angewandten Hypnosetechniken:

EFT (Emotional Freedom Techniques)
http://www.eft-info.com ,                                                                                                              http://www.eft-info.com/downloads/eft-handbuch-6.-auflage-print.pdf
Ho’oponopono (hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode)
http://de.spiritualwiki.org/wiki/Hooponopono
EMDR (Eyes-Movement Desensitization and Reprocessing)
http://de.wikipedia.org/wiki/Eye_Movement_Desensitization_and_Reprocessing

Quantenheilung
http://www.dasheilgeheimnis.de/geheimnis-quantenheilung
Matrix-Energetics
http://www.matrix-energetics.net/grundlagen.html
Silva-Mind-Control
http://www.yamedo.de/heilverfahren/Silva-Mind-Control.html
NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)
http://www.nlp.de/info/nlp_methode.shtml
Blume des Lebens:
http://www.nirakara.de/BlumedesLebens.htm

Text: Christin Lilge

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