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07.10.2012 10:13 Alter: 5 Monat(e)
Kategorien: Heilquelle

Artifizielle Salzgrotten mit natürlicher Heilkraft


In Laufnähe zum Wiesbadener Hauptbahnhof befindet sich im Hinterhaus der Schlichterstraße 8 die geräumige Salzgrotte von Inhaberin Larisa Beuth. © Dörthe Krohn

In Laufnähe zum Wiesbadener Hauptbahnhof befindet sich im Hinterhaus der Schlichterstraße 8 die geräumige Salzgrotte von Inhaberin Larisa Beuth. © Dörthe Krohn

Die kalte Jahreszeit hat begonnen, Erkältungen und Infekte sind vorprogrammiert. Doch ein paar Sitzungen in der Salzgrotte bzw. der Salzvernebelungskammer und die Beschwerden sollten vorüber sein, so die Erfahrung von Larisa Beuth, die vor drei Jahren die erste Frankfurter und im Januar dieses Jahres die erste Wiesbadener Salzgrotte eröffnete. Auch Ärztinnen und Ärzte empfehlen die Grotten, weil sie von der Heilwirkung des Salzes überzeugt sind. Die Krankenkassen übernehmen bisher keine Kosten.

Da nicht alle am Meer leben, dort kuren oder ständig Urlaub machen können, die Hauptprobleme oder Atemwegeerkrankungen haben und weil nicht jede/r eine Saline vor der Haustür hat, wurde der Berg zum Propheten bzw. das Salz in die Städte gebracht, um das Mikroklima einer natürlichen Salzhöhle herzustellen. Die Salzgrotte ist mit Himalaya-Salzsteinen ausgekleidet. Das Salz heißt nicht so, weil es aus dem Himalaya kommt, sondern es ist ein zartrosafarbenes, naturbelassenes Steinsalz, das in Salzminen beispielsweise in Pakistan oder Polen abgebaut wird. Den Boden bedeckt eine körnige Salzschicht Totes Meer-Salz. Es muss etwa alle 5-6 Wochen erneuert werden, erklärt Larisa Beuth. Das darin enthaltene Brom sorgt für Nervenruhe und führt dazu, dass der eine oder die andere in der Grotte ein erholsames Nickerchen macht.

Mit Plastikschützern um die Straßenschuhe oder in frischen Socken geht es für 45 Minuten in die Salzgrotte auf bequeme Liegestühle. Entspannungsmusik soll das Loslassen von der Alltagshektik erleichtern, allerdings mag nicht jede/r die Zwangsbeschallung, gerade weil der Mensch an jedem Eck und Ende reizüberflutet wird. Eine individuelle Lösung mit Kopfhörern wäre denkbar.
Physiotherapeutin Larisa Beuth begleitet jeden einzelnen Gast in die Salzgrotte, mummelt sie/ihn bei Bedarf in eine Decke ein und vermittelt das Gefühl, in guten Händen zu sein. In die kleine Vernebelungskammer gibt sie Menschen mit Platzangst einen leuchtenden Delfin mit hinein. Hier wird das Salz fein wie ein Nebel durch eine kleine Düse in den Raum hinein gesprüht und schon nach wenigen Minuten fängt es in der Nase an zu kribbeln. Die trockene, salzige Luft wird 20 Minuten lang inhaliert, soll das Immunsystem stärken und hilft saisonale Beschwerden wie Pollenallergie oder grippale Infekte zu lindern.

Wegen des hohen Jodgehalts ist die Grotte nichts für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion oder Tumor. Im Zweifel sollte man vorher die/den Hausärztin/Hausarzt fragen. Die gesundheitsfördernde Wirkung des „weißen Goldes“ oder „fünften Elements“  ließ sich zunächst im 19. Jahrhundert bei Salzbergwerksarbeitern feststellen. Larisa Beuth beobachtet die Veränderungen bei ihren Gästen: Manche wirken insgesamt gut gelaunter, vom Klimakterium geplagte Frauen haben weniger Hitzewallungen und auch Kinder vertragen die nebenwirkungsfreien Anwendungen. Sie kommen zu bestimmten Kinderstunden, wobei ihre Eltern darauf achten müssen, dass sie das Salz auf keinen Fall in den Mund nehmen. Ob und in welcher Weise das Salz beim Einzelnen wirkt, ob es einfach dafür sorgt, sich ausgeruhter zu fühlen, ob sich eine Schuppenflechte oder Neurodermitis tatsächlich abschwächt oder ein Asthma mit regelmäßigen Salzgrottenbesuchen in den Griff zu bekommen ist, muss letztlich individuell ausprobiert werden.

Salzgrotten in unserer Region (alphabetisch nach Städten):

Aschaffenburg: www.mein-tag-am-meer.de

Babenhausen: www.salzgrotte-hessen.de

Bad Dürkheim: www.bad-dürkheimer-salzgrotte.de

Bad-Kreuznach: www.crucenia-totes-meer-salzgrotten.de

Bad Soden-Salmünster: http://www.spessart-therme.de/index.php?id=totes-meer-salzgrotte0

Darmstadt: www.salzgrotte-sole.de

Frankfurt, Windeckstraße: www.frankfurter-salzgrotte.de

Frankfurt, Eschenheimer Anlage: www.salzheilgrotte.de

Frankfurt-Höchst: www.salzgrotte-frankfurt-hoechst.de

Friedrichsdorf: www.sel-la-vie.de

Gießen: www.salzgrotte-giessen.de

Hanau: www.salzgrotte-hanau.de

Heidelberg: http://www.salzraum-heidelberg.de

Koblenz: www.salzgrotte-koblenz.de

Lampertheim: www.salzgrotte-lampertheim.de

Lohr am Main: www.lohrersalzgrotte.de

Mainz: www.salzgrotte-mainz.de

Mannheim: www.salzsteingrotte-mannheim.de

Marburg: http://salzheilkammer-marburg.de

Oberursel: www.salzgrotten-oberursel.de

Pfungstadt: www.salzgrotte-mineralis.de

Wiesbaden: www.wiesbadener-salzgrotte.de

Text: Dörthe Krohn

reinMein-Artikel: Bad Kreuznach: Wandeln am Gradierwerk


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