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29.11.2011 16:25 Alter: 7 Monat(e)
Kategorien: Gesellschaft

Frankfurter Schüler machen sich im Europäischen Parlament für inklusive Bildung stark


Die Pflastersteine und Schlaglöcher in Brüssels Altstadt sind eine Herausforderung für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer.

Die Pflastersteine und Schlaglöcher in Brüssels Altstadt sind eine Herausforderung für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer. © Dörthe Krohn

V.l.n.r. Thorsten Pannke, Jan Könnecke, Elmo, Kanivar, der Stadtführer und Orlando. Jochen Marsch (hinter Orlando) von der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union lud zur Stadtführung ein.

V.l.n.r. Thorsten Pannke, Jan Könnecke, Elmo, Kanivar, der Stadtführer und Orlando. Jochen Marsch (hinter Orlando) von der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union lud zur Stadtführung ein. © Dörthe Krohn

Brüssel Souvenire

Brüssel Souvenire © Dörthe Krohn

Mondänes Ambiente zum Gala Dinner mit anschließender Disco-Party im "Concert Noble" wo sich einst Brüssels Adel amüsierte.

Mondänes Ambiente zum Gala Dinner mit anschließender Disco-Party im "Concert Noble" wo sich einst Brüssels Adel amüsierte. © Dörthe Krohn

Elmo und Kanivar

Elmo und Kanivar. © Dörthe Krohn

Orlando mit einem Arbeitsgruppenpartner

Orlando mit einem Arbeitsgruppenpartner. © Dörthe Krohn

Die gesamte deutsche Delegation mit Birgid Oertel (ganz rechts) und Ulrike Suntheim (roter Schal) sowie der Autorin dieses Artikels (weißer Schal).

Die gesamte deutsche Delegation mit Birgid Oertel (ganz rechts) und Ulrike Suntheim (roter Schal) sowie der Autorin dieses Artikels (weißer Schal). © Dörthe Krohn

Drei Schüler und zwei Lehrer der IGS-Nordend in Frankfurt bildeten eine von 31 Delegationen aus 27 Ländern, die sich am ersten November-Wochenende 2011 in Brüssel trafen, um über inklusive Bildung behinderter und nichtbehinderter Jugendlicher in weiterführenden Regelschulen und berufsvorbereitenden Schulen zu sprechen. „Ihr allein spielt für Deutschland“, feuerte Sportlehrer Thorsten Pannke seine Schützlinge im Zug nach Brüssel an. Die IGS-Nordend war als einzige deutsche Schule vertreten. Am 7. November fand nach 2003 (in Brüssel) und 2007 (in Lissabon) nun die dritte Anhörung unter dem Titel „Young Views on Inclusive Education“ im Europäischen Parlament statt. Ein herausforderndes Ereignis für die drei Frankfurter Jugendlichen mit offensichtlichen und nicht sichtbaren Handicaps, mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

Vorbereitungen für Brüssel

Der Reisegruppenfindungsprozess dauerte bis einen Tag vor den Sommerferien 2011 an. Schließlich ergab sich die Männermannschaft, wobei auch ein Mädchen an einem der drei Vorbereitungstreffen teilnahm. Kanivar, Elmo und Orlando, alle im 9. Jahrgang der IGS-Nordend, erstellten bei einem ersten Treffen zusammen mit ihren Lehrern Thorsten Pannke, Fachbereichsleiter für den Gemeinsamen Unterricht, Klassenlehrer und Sonderpädagoge Jan Könnecke sowie Ulrike Suntheim, Koordinatorin für die European Agency for Development in Special Needs Education in Deutschland, einen Fahrplan bis Brüssel. Die European Agency organisierte die Anhörung in Brüssel.  

„Ich sah darin eine Chance, das Inklusionsthema zu einem Schülerthema zu machen“, erklärt Pannke sein Interesse an der Teilnahme beim EU-Hearing. Im Rahmen ihrer 20-Jahr-Feierlichkeiten (davon 13 Jahre Erfahrung mit dem Gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter SchülerInnen) hatte die IGS-Nordend im September unter anderem Prof. Dr. Vera Moser vom Institut für Rehabilitationswissenschaften in Berlin, Sibylle Hausmanns von der LAG Hessen Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen und Daniel Bognar vom Hessischen Kultusministerium zu einer Diskussion über „Inklusive Schule“ eingeladen, in der überwiegend die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen abklopft wurden. Was aber verstehen Schülerinnen und Schüler unter Inklusion und wie meinen sie, wird sich Inklusion auf ihr persönliches Leben und Lernen auswirken? Obwohl das Thema selbst noch in den Kinderschuhen stecke, habe er sich von wissenschaftlichen, politischen, juristischen und erwachsenen Sichtweisen lösen und O-Töne von Jugendlichen darüber hören wollen, erklärt Thorsten Pannke. „Mir ist es als Pädagoge wichtig, die Stimmen der Schülerinnen und Schüler einzufangen“, so der von der Schülervertretung gewählte Vertrauenslehrer.

Beim zweiten Treffen besuchte die Gruppe den Arbeitsplatz von Ulrike Suntheim in der Frankfurter Universität. Brainstorming: Was ist Inklusion eigentlich? Das Plakat entstand. Alle Delegationen hatten ein Plakat für Brüssel entworfen. Die IGSler zeigen große, kleine, dicke, dünne, Kinder mit und ohne Behinderungen auf Puzzleteilen, um eine größtmögliche Vielfalt von Menschen zu repräsentieren. Die Schule habe die Aufgabe, die Puzzleteile zusammenzusetzen, ist die Meinung der Jugendlichen. „Was die Schlagworte auf dem Plakat betrifft fanden wir Erwachsenen es gut, dass die Kinder sich auch trauten, negative Emotionen auszudrücken“, erklärt Pannke. Es macht eben wütend, wenn man merkt, den Anforderungen nicht entsprechen zu können, den Schulalltag nicht so bewältigen zu können, wie man möchte, wenn man an der einen und anderen Stelle ausgeschlossen wird, nicht mitmachen darf.

Die Jugendlichen der IGS Nordend im Gemeinsamen Unterricht kennen in der Regel keine Förderschule, deshalb war es den Lehrern Könnecke und Pannke wichtig, den Kindern bei ihrem dritten Brüssel-Vorbereitungstreffen die Möglichkeit zu geben, eine Förderschule anzuschauen und sich mit Schülerinnen und Schülern dort auszutauschen. Die Frankfurter Charles-Hallgarten-Schule für Lernhilfe war offen für die Begegnung und so erfuhren die Jugendlichen aus der Allgemeinen Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der Förderschule insgesamt zwar ganz zufrieden mit ihrer Lernsituation seien, aber unter der Stigmatisierung „Sonderschüler“ litten, sobald sie anderen davon erzählten, wo sie zur Schule gehen.

Sieben Arbeitsgruppen am Vortag der Anhörung

Dies ist auch eines von zahlreichen Argumenten pro Inklusion, die 90 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus unterschiedlichsten Schulformen (Inklusive Klassen/Schulen, Regelschulen, Förder- und berufsvorbereitende Schulen) in sieben Arbeitsgruppen einen Tag vor der Anhörung zusammentrugen. Faszinierend war, wie sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in zahlreichen Sprachen einschließlich Sprachcomputern verständigen konnten. „Ich bin kein Idiot“ (I am not an idiot!) steht auf dem Plakat der estländischen Delegation, die damit eine wichtige Botschaft der TeilnehmerInnen des EU-Hearings zusammenfasste: Ein Handicap zu haben bedeutet nicht, nichts auf dem Kasten zu haben. Eine Plakatleerstelle erinnerte jedoch an diejenigen, die bei einem solchen Treffen behinderungsbedingt oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mithalten könnten. Sie dürfen bei der Inklusionsdebatte nicht vergessen werden.   

„Es ist enorm, wie unterschiedlich die Entwicklungsstände der einzelnen Schulen in Europa sind. Während die einen noch um eine Rollstuhlrampe kämpfen, haben die anderen bereits Klassengrößen von fünfzehn Schülerinnen und Schülern mit zwei Lehrern im inklusiven Unterricht“, ist ein Eindruck von Jan Könnecke, der Orlando in seine Arbeitsgruppe begleitet hatte. „Es ist unfair, dass nicht jeder in Europa die gleichen Zugangsmöglichkeiten (bauliche Voraussetzungen, Lernmaterial) und die gleiche schulische Unterstützung erhält“, trug Leanne aus Wales bei der Anhörung vor und forderte, dass alle SchülerInnen und Studierenden sich frei entscheiden können sollten, an welcher Schule sie lernen wollen, welchen Abschluss sie erreichen und schließlich welchen Berufsweg sie einschlagen möchten.  

Orlandos Arbeitsgruppe mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus neun Ländern einigte sich auf folgende Punkte: Bereitstellung von Hilfsmitteln, ohne darum kämpfen zu müssen. FörderlehrerInnen und „normale“ Lehrerinnen und Lehrer mit Zusatzqualifikationen z.B. für Sehbeeinträchtigungen sollten in einer Klasse mit einem oder mehreren Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf zusammen unterrichten. Kinder mit Behinderungen müssen ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren - Mitschülerinnen und Mitschüler könnten darin ausgebildet werden, Kindern mit Behinderungen zu assistieren. Es sollen keine unterschiedlichen bzw. es soll qualifizierte Schulabschlüsse für alle geben, damit alle dieselben Berufschancen haben und last but not least – Inklusion findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Das gemeinsame Lernen und Leben setzt sich in der Freizeit fort. Dieser Punkt spielte in fast allen AGs eine herausragende Bedeutung: Alle gehören zu ein- und derselben Gemeinschaft und wollen auch nach der Schule Freundinnen und Freunde mit und ohne Handicaps treffen.  

Damit sich Kinder mit einer bestimmten Behinderungsart nicht so vereinzelt vorkommen und sie sich auch über ihre behinderungsspezifischen Probleme austauschen können, schlug Kanivar in seiner Arbeitsgruppe vor, dass es gleiche Behinderungsbilder in den Jahrgängen oder Klassen geben müsste. Auch so ein Zusammenhalt kann stark machen, denn alleine anders als die anderen „Anderen“ zu sein, ist manchmal schwer aushalten. Elmo, der in derselben Arbeitsgruppe mitgewirkt hatte, sprach im Europäischen Parlament den Schlusssatz der Gruppenpräsentation: „Jeder profitiert von der Inklusion“.

Die fundierten Aussagen der Jugendlichen bewegen die politischen Vertreterinnen und Vertreter  

Die Jugendlichen waren zunächst beeindruckt von der Vielfalt der Plakatausstellung im Foyer, vom beachtlichen Sitzungssaal und den vollen Übersetzerkabinen. Doch dann wirkten sie wie Profis. Am 7. November 2011 hörten Mitglieder des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission ihren Ausführungen, Wünschen und Forderungen zu. Auf dem Podium saßen unter anderem Per Ch. Gunnvall, seit Februar der Vorsitzende der European Agency, Cor J.W. Meijer, Direktor der Agency, Emilia Wojdyła und Jerzy Barski vom polnischen Ministerium für Bildung und als VertreterIn der polnischen EU-Ratspräsidentschaft, EU-Kommissionsmitglied und Referatsleiter „Politik der Sprachenvielfalt“ Harald Hartung, Katarína Nevedalová (Slowakei) und Milan Zver (Slowenien), beide MEPs und im Komitee für Kultur und Bildung. Im Plenum saßen ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter der Agency, der EU-Kommission und der Weltbank.

Mehrfach zitiert wurde Dagur aus der isländischen Delegation mit seinem sprachlichen Bild: „Wir sind alle unterschiedlicher Farbe und zusammen können wir einen Regenbogen bilden und die Welt leuchtender machen.“ Was es dazu braucht? Den politischen Willen, Inklusion in jedem europäischen Land, in jeder Region umzusetzen. Mit  Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist die Gesetzesgrundlage dafür geschaffen worden. Zugleich zeigte das Hearing jedoch, dass Inklusion von den Jugendlichen zwar grundsätzlich gewünscht wird, doch nicht um jeden Preis. Ein Mädchen im Saal äußerte sich sinngemäß so: Erst wenn die Regelschule alles zur Verfügung stellen könne, was Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf individuell benötigten, vom Fahrstuhl über technische Lernhilfen bis hin zur Pflege, würde sie ihre Förderschule verlassen. Jonas aus Litauen ergänzte, dass elektronischer „Schnickschnack“ wie Laptops mit spezieller Hardware- und Softwareausstattung nun einmal unabdingbar sei für Studierende mit besonderem Bedarf. Die Jugendlichen möchten nicht bei Schulen, Sozialbehörden oder Krankenkassen um Lernhilfen oder Assistenzkräfte betteln müssen, in welcher Schulform sie auch beschult werden. Ein Junge fand, dass die Entscheidung, wann wer in welche Schule (Regel- oder Förderschule) gehen wolle, eine individuelle der Betroffenen sei. Hier wünschen sich die Jugendlichen insgesamt mehr Mitspracherecht und eine echte freie Wahl. „Regelschulen sind besser, denn dort lernt man mehr über das Leben, erwirbt soziale Kompetenzen, um nicht zu einem einsamen Leben verdammt zu sein“, meldete sich ein Junge aus der andere Ecke des Anna Lindh-Konferenzraumes im József Antall-Gebäudes, in dem das Hearing stattfand, zu Wort.

Die Verbesserung der Lehreraus- und -fortbildung gehörte neben dem Wunsch nach „normalen“ Freundschaften zu den meistgenannten Veränderungswünschen bei der Anhörung. „Wir versuchen an der IGS Nordend eine Schule für alle zu machen“, so Thorsten Pannke, „doch manche Kinder sind auch unzufrieden. Ihre Rückmeldungen sind Ansporn für mich, besser zu werden.“ Es sei nicht ausreichend, Angebote für alle Kinder zu machen, man könne das Miteinander auch gezielt fördern, indem man beispielsweise starke und schwächere Kinder in Lerngruppen zusammenführe, die normalerweise nicht miteinander arbeiten würden. „Manche Kinder nehmen mir das übel, manche erwerben aber tatsächlich soziale Kompetenzen“. Hin und wieder etwas ganz alleine zu erarbeiten muss nicht Ausgrenzung sein, sondern kann für ein Kind einfach Entspannung bedeuten. Und manchmal, ist Pannke überzeugt, muss auch ein Kind mit Handicap mal die Chance haben, glänzen zu können. Deshalb habe er in seiner Schule den Sportförderunterricht ins Leben gerufen, wo sich Kinder mit Behinderungen unterschiedlicher Jahrgänge treffen, um ihrem Grundbedürfnis nach Bewegung nachzukommen und sich auszutauschen.

Was wurde eigentlichen mit den Ergebnissen der letzten Anhörungen gemacht und welche Verbesserungen haben sie nach sich gezogen? Das wollte ein Mädchen von den anwesenden EU-Politikerinnen und Politikern wissen. Die Ergebnisse der Anhörung solle in unterschiedliche Gremien, Ausschüsse und zu Konferenzen getragen werden, erhielt sie als Antwort. Der Rat der Europäischen Union für Bildung, Jugend, Kultur und Sport tagt noch im November und ist eine Adresse für die Weitergabe der Expertise. Für die engagierten Jugendlichen war die Aussicht, dass über ihre Wünsche und Forderungen erst einmal wieder nur geredet wird, unbefriedigend. „Der eine hat sich voll rausgeredet und einer hat das gar nicht so ernst genommen“, tauschten sich Kanivar, Elmo und Orlando später darüber aus. Die Mühlen der Erwachsenen mahlen ihnen zu langsam. Wie können sich Kinder mit und ohne Handicaps selbst organisieren? Internetforen, soziale Netzwerke. Auch virtuelle Klassenzimmer seien denkbar, brachte Harald Hartung ein.   

Jan Könnecke und Thorsten Pannke möchten in der IGS Nordend das Thema Inklusion in der Schülerschaft lebendig halten und mit Kanivar, Elmo und Orlando die Eindrücke von Brüssel in ihrer Schule vorstellen und weiterdiskutieren.  

Text: Dörthe Krohn

Info:
Organisiert wurde das Hearing von der der European Agency for Development in Special Needs Education. Die europäische Plattform dient dem fachlichen Austausch über Entwicklungen in Sachen Inklusion in den einzelnen Mitgliedstaaten. Grundlage ihrer Beratungen ist Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. In Deutschland wird die European Agency aktuell von Antje Scharsich im Bundesministerium für Bildung und Forschung und von Birgid Oertel im Hessischen Kultusministerium repräsentiert. Ulrike Suntheim koordiniert von der Arbeitsstelle für Schulentwicklung und Projektbegleitung an der Frankfurter Goethe-Universität aus die Projekte und Veröffentlichungen der European Agency für Deutschland. www.european-agency.org und http://schulentwicklung.uni-frankfurt.de/web/index.php/ea

Material:
European Agency for Development in Special Needs Education, Lissaboner Erklärung von 2007: http://www.european-agency.org/publications/flyers/lisbon-declaration-young-peoples-views-on-inclusive-education/declaration_de.pdf

http://www.european-agency.org/publications/ereports/young-voices-meeting-diversity-in-education/EPH-DE.pdf

http://www.european-agency.org/news/euronews/euronews-18-1/Euronews18-DE.pdf

Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, ratifiziert von Deutschland und der Europäischen Union. Hier wurde allerdings falsch übersetzt. Anstelle von Inklusion steht der alte Begriff Integration: http://www.un.org/Depts/german/uebereinkommen/ar61106-dbgbl.pdf


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