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Editorial: Reisen 3 >
< Editorial: Leben, lernen, arbeiten unter einem Dach
09.02.2013 06:08 Alter: 4 Monat(e)
Kategorien: Editorial

Editorial: Farben und Formen 2


Liebe Leserinnen und Leser,

Farben und Formen verleihen dem Leben Qualität und tragen viel zu unserem Wohlgefühl bei. Wir wünschen uns ein farbenfrohes, will heißen, ein abwechslungsreiches Leben, dem wir die Form geben können, die wir uns wünschen. 

Manchmal bedarf es dazu tiefgreifender Einschnitte, wie bei Ellen E., die vor 20 Jahren vom reinMein-Gebiet nach Hawaii auswanderte. Oder nur der kleinen Willensanstrengung, mit ein wenig mehr Sport nicht dem ganzen Leben, doch zumindest der Figur eine neue Form zu verpassen. Unsere Gastautorin Silvie Gerganow hat sich einige Gedanken darüber gemacht, wie es sich auch im Winter gut anfühlen kann, etwas für die Kondition und das Wohlfühlen zu tun. Außerdem stößt sie mit ihrem Reisebericht die Tür auf in das kunterbunte Leben von Amsterdam, das, sobald die Sonnenstrahlen ein klein wenig wärmer scheinen, zu einer Städtereise einlädt, die die ganze Pracht an Museen, schnuckeligen Geschäften, winzigen Cafés und den alten, windschiefen Patrizierhäusern ans helle Frühlingslicht bringt.

Man muss aber keine Reise unternehmen, um in spannende Geschichten eintauchen zu können. Unsere Autorin Katja Thorwarth hat Frankfurter Straßennamen unter die Lupe genommen und dabei viele Anekdoten gesammelt. Zudem traf sie den Musiker und Songwriter Kader Kesek, der sich unter anderem am Aufbau einer Kulturszene in Afghanistan beteiligt. 

Natürlich hat auch im reinMein-Gebiet die Kulturszene wieder viel zu bieten: Wie Sie wissen leben wir im Grimm-Jahr, zu dem unzählige Veranstaltungen angeboten werden. – Eine umfassende Ausstellung zum 150sten Jahrestag der Arbeiterbewegung ist im Mannheimer Technoseum bis zum 25. August 2013 zu sehen. – Der Chor Amanda Taktlos wird immerhin auch schon 30 und gibt dazu umwerfende Jubiläumskonzerte. – Den geistigen Horizont erweitert sicher ein Feuerlauf in Bad Camberg im Taunus. – Wohingegen der neu eröffnete Skatepark im Frankfurter Ostend perfekte Körperbeherrschung fordert. – Das Augenmerk auf ein vielfach verkanntes Juwel der Architektur richtet die Diskussion über Sanierung, Umbau oder Abriss des Mainzer Rathauses. Seine Form entspringt  architektonischer Meisterhand der Nachkriegsmoderne. – Ob an der Börse die Ampeln auf Grün stehen, beleuchtet unsere Fachautorin Margret Trimborn. 

Lassen Sie uns zu Gestalterinnen und Gestaltern unseres Lebens werden und die bunten Einladungen annehmen, die sowohl direkt vor unserer Haustür als auch im letzten Winkel dieser Erde liegen können.

Bunte Grüße aus der Redaktion

Ihre

Sonja Lehnert

Die Links zu den Artikeln dieser Ausgabe:

Katja Thorwarth: Wanderer zwischen den musikalischen Welten – Kader Kesek

Katja Thorwarth: Eine kleine Straßenkunde

Margret Trimborn: Stehen an der Börse die Ampeln auf grün?

Silvie Gerganow: In Form kommen und dem inneren Schweinehund den Laufpass geben

Silvie Gerganow: Mit dem Bakfiets an den Grachten vorbeidüsen

Dörthe Krohn: Deutschlands größten Skatepark "lesen"

Dörthe Krohn: "Am Schlimmsten wird’s besser" – Frauenchor Amanda Taktlos feiert 30. Geburtstag

Dörthe Krohn: Die übers Feuer laufen

Dörthe Krohn: Geheime Grimm-Dokumente

Sonja Lehnert: Die Farben der Welt (Teil 1) – Ellen E.  

Sonja Lehnert: Das Mainzer Rathaus, ein Gesamtkunstwerk

Sonja Lehnert: 150 Jahre Arbeiterbewegung - Ausstellung im TECHNOSEUM

 


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